Gabriellas gefährliches Missgeschick bei traditioneller Zeremonie der Fürstenfamilie
Am 27. Jänner wird Sainte Dévote, die Schutzheilige des Fürstentums Monaco, mit einem Feiertag geehrt. Traditionsgemäß wird für die Schutzpatronin vor der Kirche Sainte-Dévote am Abend zuvor ein Fischerboot mit Fackeln entzündet - in Anwesenheit der Fürstenfamilie. Auf diese Weise soll der Heiligen Devota gehuldigt werden, die im 4. Jahrhundert gefoltert wurde und als Märtyrerin starb.
Fürstenfamilie ehrt Sainte Dévote
Es ergibt sich so, dass das Fest auf den Geburtstag von Charlène folgt, die dieses Jahr am 25. Jänner 48 Jahre alt geworden ist (dazu mehr). Wie sie ihren Geburtstag verbracht hat, ist nicht bekannt.
Anlässlich der traditionellen Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin Sainte Dévote präsentierten sich Fürst Albert II. und seine Frau allerdings traditionsgemäß mit ihren beiden Kindern in der Öffentlichkeit.
Festlich gekleidet nahm Fürstenfamilie am 26. Jänner an der feurigen Zeremonie teil, bei der ein Fischerboot angezündet wird.
"Nach der Reliquienprozession auf dem Herkuleshafen nahm die Fürstenfamilie, umgeben von zahlreichen Gläubigen, an der feierlichen Vesper in der Kirche der Heiligen Devota teil", berichtet der Palast auf Instagram. "Im Anschluss an die Zeremonie begrüßte die Fürstenfamilie die große Menschenmenge, die sich vor der Kirche versammelt hatte. Der Abend schloss mit der traditionellen Beleuchtung des Bootes am Quai Albert I, gefolgt von einer Drohnenshow, die Schlüsselmomente im Leben der Heiligen Devota darstellte."
Gabriella passierte feuriges Missgeschick
Jacques und Gabriella, die der Zeremonie alljährlich von klein auf beiwohnen, durften auch heuer zusammen mit ihrem Papa und ihrer Mama auf der zentralen Hafenpromenade Monacos die Fackeln schwingen, um das Fischerboot in Brand zu setzen.
Laut Gala sorgte jedoch ein Moment für Aufsehen, als Gabriella beim Entflammen des Bootes ein kleines Missgeschick passierte. Nachdem die Familie das Fischerboot in Brand gesetzt hat, wurden die Fackeln in das Feuer hineingeworfen. Jacques gelang dies mühelos. Gabriellas Fackel landete aber nicht im Feuer, sondern neben dem Boot - dabei hatte die Elfjährige sichtlich Glück, dass ihr Mantel nicht Feuer fing, wie ein von Gala veröffentlichtes Video zeigt.
Albert und Charlène: Kirchenbesuch ohne Kinder
Die Zeremonie wird zur Erinnerung eine junge korsische Christin abgehalten, die im 4. Jahrhundert den Märtyrertod erlitt. Der Überlieferung nach wurde ihr Leichnam, in einem Boot gebettet, am 27. Jänner am Ufer des Gaumates-Tals nahe dem Hafen von Monaco angespült. Die Heilige Devota wurde im 17. Jahrhundert, während der Herrschaft von Fürst Honoré II., zur Schutzpatronin von Monaco ernannt.
Charlene und Albert
Fürst Albert II. und Fürstin Charlène nahmen am Morgen des 27. Jänner an der Pontifikalmesse zu Ehren von Sainte Dévote in der Kathedrale von Monaco teil.
"Im Anschluss an die Zeremonie verfolgte das Fürstenpaar vom Spiegelsaal des Fürstenpalastes aus die traditionelle Prozession mit den Reliquien der heiligen Devota durch die engen Gassen des Felsens und setzte damit eine der Fürstenfamilie wichtige historische Tradition fort", berichtet der Palast.
Später präsentierten sich Fürst und Fürstin in Schwarz gekleidet auf dem Balkon des Palastes - allerdings ohne Kinder.
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