Beatrice in Tränen wegen berüchtigten Andrew-Moments, den sie "mitorganisierte"
Andrew und seine Tochter Prinzessin Beatrice
In Großbritannien gehen die Ermittlungen gegen den früheren Prinzen Andrew wegen Amtsmissbrauchs weiter. Die Polizei durchsuchte am Freitag das ehemalige Anwesen von König Charles' jüngerem Bruder auf dem Gelände von Schloss Windsor, wie die örtliche Polizei mitteilte. Der 66-jährige Andrew Mountbatten-Windsor war am Donnerstag - seinem Geburtstag - festgenommen worden und nach gut zehn Stunden Verhör und Gewahrsam am Abend unter Auflagen wieder freigelassen worden. Andrew wird "Fehlverhalten in Ausübung offizieller Funktionen" vorgeworfen.
Andrews Verhaftung "katastrophal" für Eugenie und Beatrice
Seine Töchter Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice sollen angesichts der Verhaftung in Aufruhr sein. Berichtet wurde, dass eine der Schwestern vermutlich bei ihrer Mutter Sarah Ferguson sei. Quellen äußerten gegenüber der Boulevardzeitung Daily Mail auch Besorgnis um Fergusons psychische Gesundheit und sagten, die polizeilichen Ermittlungen seien "katastrophal für sie und ihre Mädchen". Es war wohl Beatrice, die ihrer Mama Beistand leistete - da Eugenie laut Hello!-Magazin am gestrigen Donnerstag im Schweizer Skiort Gstaad beim Skifahren mit ihrer Familie gesichtet wurde.
Es ist in Summe keine einfache Zeit für die beiden Töchter des ehemaligen Duke of York - nicht zuletzt, weil ihr Vorkommen in den Epstein-Akten auch Fragen darüber aufwerfen, wieviel die beiden Geschwister über das Verhältnis ihrer Eltern zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gewusst haben (dazu mehr). Der Royal-Experte Richard Fitzwilliams vermutet, dass die Schwestern aufgrund des Skandals sogar ihre Wohltätigkeitsarbeit verlieren könnten.
Beatrice half, Andrews Skandal-Interview zu organisieren
Im Visier steht vor allem Prinzessin Beatrice - aufgrund ihrer Rolle bei der Vorbereitung des verheerenden Newsnight-Interviews ihres Vaters im Jahr 2019, in dem Andrew Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs vor laufenden Kameras bestritt. Die heute 37-Jährige war unerwartet anwesend, als sich der ehemalige Prinz mit einigen Mitarbeitern von "Newsnight" traf, um das aufschlussreiche Interview im Vorfeld zu besprechen.
Die ehemalige Produzentin Sam McAlister verfasste eine Buch über das Interview, das als Grundlage für den Netflix-Hit "Scoop" diente. Darin enthüllt sie, dass Beatrice "vernünftige Fragen" zu den Vorschlägen der "Newsnight"-Mitarbeiter stellte.
Beatrice weinte nach Andrew-Interview tagelang
Die Aussagen ihres Vaters in dem explosiven Interview sollen Beatrice jedoch zutiefst erschüttert haben.
Mail on Sunday zufolge veranstaltete Beatrice kurz nach Ausstrahlung des Interviews ein Geburtstagsessen für ihren damaligen Verlobten und heutigen Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi - der Feier habe sie in Tränen aufgelöst beigewohnt. "Tatsächlich hat Beatrice seit Ausstrahlung des Interviews jeden Tag geweint", behauptet ein Insider.
Unterdessen verteidigt ein weiterer Eingeweihter Beatrices Verwicklung in das Skandal-Interview: "Sowohl Sarah als auch Andrew verlassen sich sehr auf Beatrice' Urteilsvermögen, wenn es um den Umgang mit der Öffentlichkeit geht, da sie trotz ihres jungen Alters sehr reif ist. Man kann Beatrice wirklich keinen Vorwurf machen (...)."
Am 16. November 2019 sprach Andrew in einem Interview mit Emily Maitlis für die BBC-Nachrichtensendung "Newsnight" über seine Verwicklung in den Epstein-Skandal. Darin bestritt er, Kontakt zu Epstein-Opfer Virginia Giuffre gehabt zu haben. Die Reaktionen auf das Interview waren verheerend.
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