Grund für Andrews Rauswurf aus Royal Lodge: Scheinbar kleines Detail brachte Fass zum Überlaufen
Andrew und Charles
Nach jüngsten Enthüllungen über seine Verbindung zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ist Andrew Mountbatten-Windsor aus der Royal Lodge zwangsweise ausgezogen. Freiwillig soll Andrew seine Sachen aber nicht gepackt haben. Die Maßnahme hatte der König angeordnet. Andrew hat ein Haus auf dem Landsitz Sandringham bezogen, wie am Mittwoch berichtet wurde. Es soll sich zunächst um eine temporäre Unterkunft handeln.
Andrew musste zwangsweise seine Sachen packen
Der endgültige Umzug des ehemaligen Herzogs von York soll im April erfolgen. Fotos von Umzugswägen vor der Royal Lodge in Windsor sorgten diese Woche aber bereits für Schlagzeilen - ebenso wie Andrews erster Auftritt seit der neuesten Veröffentlichung an Epstein-Akten, in denen auch er explizit auftaucht.
Bild von lächelndem Andrew brachte Fass zum Überlaufen
Dass der Ex-Prinz am Samstagmorgen noch scheinbar unbeschwert seinem Lieblingshobby, dem Reiten auf dem Windsor-Anwesen, nachging und es sich sogar erlaubte, Passanten zuzuwinken und zu lächeln, sorgt in Großbritannien für Kopfschütteln (KURIER berichtete). Spätestens angesichts Andrews Unverschämtheit dürfte seinem Bruder Charles III. endgültig der Geduldsfaden gerissen sein. "Dieses Bild eines lächelnden Ex-Herzogs, der trotz der schweren Anschuldigungen keinerlei Reue zeigte, erzürnte den Palast und führte zu einem dringenden Bemühen, ihn nach Sandringham zu verbannen", berichtet der Mirror.
Ein Umzugswagen fährt vor einem Eingang der Royal Lodge in Windsor, aus der Andrew Berichten zufolge ausgezogen ist.
Doch nicht nur die britische Presse zeigt sich empört über Andrews scheinbare Uneinsichtigkeit. Auch innerhalb der Royal Family soll sein Verhalten für Unverständnis gesorgt haben.
Mit Entsetzen sollen Höflinge und Mitglieder seiner Familie laut der Boulevardzeitung Daily Mail in den letzten Tagen die Flut von Enthüllungen verfolgt haben, die durch die Epstein-Akten entstanden ist. Die Mitarbeiter des königlichen Haushalts seien empört, heißt es. "Wie konnte Andrew so ignorant gegenüber dem öffentlichen Interesse und der Empörung über die Epstein-Akten sein, dass er es für angebracht hielt, sich in der Öffentlichkeit fotografieren zu lassen?", fragt sich auch der britische Mirror.
Über Andrew sagte eine palastinterne Quelle indes: "Bis zum Schluss hat er es einfach nicht begriffen."
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