Schwängerte Jeffrey Epstein Minderjährige und nahm ihnen Babys weg?

Jeffrey Epstein
Akten lassen vermuten, dass Jeffrey Epstein mehrere Kinder gezeugt haben könnte - darunter auch eines mit einer Minderjährigen.

Hatte Jeffrey Epstein Kinder, von denen die Welt nichts weiß? Neue Dokumente aus dem US-Justizministerium scheinen Hinweise darauf zu geben, dass der verurteilte Sexualstraftäter möglicherweise Nachwuchs gezeugt haben könnte.

Sarah Ferguson gratulierte Epstein zu mysteriösem Buben

Dokumente und Email-Verläufe, die kürzlich im Rahmen von Ermittlungen der US-Justiz veröffentlicht wurden, zeigen unter anderem, dass die ehemalige Herzogin von York eine Nachricht an Epstein schickte, in dem sie ihm zu einem vermeintlichen "Baby Boy" (grob übersetzt: "kleinen Jungen") gratulierte.

In einer Nachricht schrieb Sarah Ferguson im September 2011 in einer an ihn gerichteten Mail: "Ich weiß nicht, ob du noch über BBM [BlackBerry Messenger] aktiv bist, aber ich habe vom Herzog gehört, dass du einen kleinen Jungen bekommen hast." (dazu mehr)

Die Epstein-Akten lassen in Summe vermuten, dass Jeffrey Epstein mehrere Kinder gezeugt haben könnte - darunter auch eines mit einer Minderjährigen. 

Minderjährige behauptet, Maxwell soll ihr Baby weggenommen haben

Aus den Unterlagen geht hervor, dass einem von Epsteins mutmaßlichen Opfern im Jahr 2002 in New York nach der Geburt ein Baby abgenommen worden sein sollte.

Eine Teenagerin gab an, ihre Tochter sei nur wenige Minuten nach der Geburt weggebracht worden.

In einem Tagebucheintrag schilderte das mutmaßliche Opfer, wie es im Alter von 16 oder 17 Jahren entbunden habe. Ein Ultraschallbild aus der 20. Schwangerschaftswoche lag ebenfalls bei. "Sie wurde geboren, ich hörte sie schreien! Ich sah diesen winzigen Kopf und Körper zwischen den Händen des Arztes. Ghislaine [Maxwell] sagte, sie sei wunderschön. Wo ist sie?", zitiert die Times aus den Unterlagen.  

Epstein wollte menschliche "Überrasse" erschaffen

Jeffrey Epstein hatte selbst kein Geheimnis aus dem Wunsch gemacht, seine DNA weiterzugeben. Bereits 2019 hatte die New York Times berichtet, dass Epstein Wissenschaftlern und Geschäftsleuten ab den frühen 2000er-Jahren von seinen Ambitionen erzählt haben soll, seine Ranch in New Mexico zu nutzen, um Frauen mit seinem Sperma künstlich zu befruchten und seine Kinder zur Welt bringen zu lassen. Epstein hoffte angeblich, mit seiner DNA eine menschliche "Überrasse" zu erschaffen.

Epstein-Bruder hält Nachwuchs für ausgeschlossen

Obwohl es kaum Beweise dafür gibt, dass das Vorhaben jemals über bloße Fantasie hinausging, nahmen laut der Times prominente Wissenschaftler, darunter der verstorbene Stephen Hawking, regelmäßig an Abendessen, Mittagessen und Konferenzen teil, die von Epstein ausgerichtet wurden.

Epsteins Bruder dementiert gegenüber  Business Insider, dass Epstein Kinder gezeugt haben könnte. "Nein, Jeff hatte keine Kinder", sagte Mark Epstein am Montag. "Wenn Jeff ein Kind gehabt hätte, hätte ich es mit Sicherheit gewusst."

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