Was Diana schon früh über Andrew sagte, erklärt ihre Abneigung gegen ihren Schwager
Prinzessin Diana mit ihrem Mann Charles und ihrem Schwager Andrew
Während die Verbindung von Andrew Mountbatten-Winsdor zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein die Schlagzeilen dominiert, fragen sich wohl viele, wie die Royal Family den in Ungnade gefallenen Ex-Prinzen so lange in ihren Kreisen tolerieren konnte - immerhin schien die verstorbene Queen Elizabeth II. stets ihre schützende Hand über ihren Lieblingssohn zu halten und auch König Charles III. traf finale Entscheidungen in Bezug auf den Umgang mit Andrew erst, als die Enthüllungen über seinen Bruder nicht mehr zu stoppen waren.
Immerhin ein Mitglied der britischen Königsfamilie machte keinen Hehl daraus, eine Abneigung gegen Andrew zu hegen. Die verstorbene Prinzessin Diana hatte bekanntlich ein ambivalentes Verhältnis zu ihrem Schwager.
Diana hatte von Anfang an Abneigung gegen Andrew
Die Mutter von Prinz William und Prinz Harry soll bereits früh Argwohn gegenüber seiner Persönlichkeit empfunden und den Bruder ihres Ex-Mannes Charles als laut und teils aggressiv beschrieben haben. In seinem Buch "Entitled: The Rise and Fall of the House of York" behauptet Autor Andrew Lownie jedenfalls, Diana sei kein Fan von Andrew gewesen.
"Er war sehr, sehr laut und aufdringlich", zitiert Lownie die ehemalige Princess of Wales. Etwas an Andrew habe Diana zutiefst beunruhigt. "Mir kam der Gedanke, dass ihn etwas bedrückte", soll sie einmal über ihn gesagt haben.
Schon bald soll Diana festgestellt haben, Andrews Persönlichkeit sei "nichts für sie". An anderer Stelle habe sie über ihren Schwager erzählt, er habe "sehr gerne den ganzen Tag vor dem Fernseher gesessen und Zeichentrickfilme und Videos geschaut".
Was die Prinzessin außerdem an Andrew störte, soll sein mangelnder Ehrgeiz gewesen sein. Diana soll über den Ex-Herzog einmal gesagt haben, dass er "kein Macher" sei.
Andrew von Vater Philip gegenüber Charles bevorzugt
Laut Lownie war Diana nicht die Einzige, die Andrews Charakter beurteilte. "Im einen Moment war er fleißig und höflich, im nächsten aggressiv und unhöflich", beschreibt der Biograf die Persönlichkeit des in Ungnade gefallenen Royals. "Wie sein Vater [Prinz Philip] war er jähzornig, hatte einen eher deutschen Humor und konnte Dummköpfe nicht ausstehen."
Dies habe dazu geführt, dass Philip Andrew gegenüber seinem ältesten Sohn bevorzugt haben soll. "Während Charles sensibel und nachdenklich war, war Andrew machohaft, selbstbewusst und extrovertiert – genau der Sohn, den sich Philip immer gewünscht hatte", beschreibt Lownie die Familiendynamik, die einst in der Royal Family herrschte.
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