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Adelsexperte: Prinz Georges Schulzeit in Eton wird sich stark von Williams unterscheiden

Eton gilt als eine der bekanntesten Schulen der Welt, auch die ehemaligen Premierminister Boris Johnson und David Cameron waren einst dort Schüler.
Prinz William und Prinz George sitzen auf der Tribüne beim Tennisturnier in Wimbledon.

Das Eton College in Windsor gilt als eine der bekanntesten Schulen der Welt, auch die ehemaligen britischen Premierminister Boris Johnson und David Cameron gingen dort ein und aus. Ab September zählt das Elite-Internat einen berühmten Schüler mehr: Das älteste Kind von Thronfolger William und Prinzessin Kate, Prinz George.

„William kam mit den Eheproblemen seiner Eltern im Gepäck“

Doch auch wenn George in die Fußstapfen seines Vaters treten wird, der ebenfalls in Eton war: Die Erfahrungen der beiden werden sich erheblich voneinander entscheiden, so der britische Adelsexperte Robert Jobson. „Unterschiede sind überall“, sagte er im Gespräch mit der Boulevardzeitung Daily Mail. „William kam mit den Eheproblemen seiner Eltern im Gepäck nach Eton. George kommt aus einem harmonischen Elternhaus. Zwei Elternteile, die gemeinsam eine Basis für ihn geschaffen haben und diese mit aller Kraft schützen. Selbstvertrauen kann nicht gelehrt werden. Es muss verinnerlicht werden.“ Während Williams Zeit in Eton starb seine Mutter Prinzessin Diana.

Bis jetzt besuchte George wie seine beiden Geschwister Charlotte und Louis die Lambrook School nahe Windsor, westlich von London. Die Schule bietet ein flexibles Modell für die Schüler und Schülerinnen. Dieses hat George zuletzt auch genutzt, wie William kürzlich im Rahmen eines Gesprächs mit den Radiomoderatoren Jamie Theakston und Amanda Holden in deren Morgenshow „Heart Breakfast“ verriet. Ob dies den Umstieg auf das Vollinternat erleichtern sollte, ließ er offen. Jobson zufolge habe dem Prinzen dies geholfen, „sich weiterzuentwickeln und Teil einer Gemeinschaft zu sein“.

George sei klug, hege ein Interesse für Geschichte und spiele Fußball und Hockey. Jobson zur Daily Mail: „Er ist nicht von Leid verschont geblieben. Er hat miterlebt, wie seine Mutter gegen den Krebs gekämpft und ihn besiegt hat. Er sieht, wie sein Großvater damit lebt. Daraus ist er gefestigter hervorgegangen.“ Eton werden zwar eine Herausforderung, dass die Schule nur wenige Minuten von der Forest Lodge, dem Familienwohnsitz, entfernt liegt, dürfe George aber helfen, meint der Adelskommentator in der Daily Mail.

Keine leichte Entscheidung

Berichten zufolge haben sich Kate und William die Entscheidung nicht leicht gemacht und mehrere Schulen besucht. Immer wieder heißt es, die 44-Jährige legt - wie schon Williams verstorbene Mutter Prinzessin Diana - Wert darauf, dass ihre Kinder eine möglichst normale Kindheit haben.

Ausbildung mit hohem Preis

Die elitäre Ausbildung ist laut Webseite der Schule mit einem Betrag von rund 63.300 Pfund (umgerechnet rund 73.200 Euro) pro Schuljahr dem Establishment vorbehalten - britischen Familien mit Durchschnittseinkommen dürften allenfalls mit Hilfe eines Stipendiums Zugang erhalten. Der junge Prinz, der hinter William an zweiter Stelle der britischen Thronfolge steht, kann also in seiner neuen Schule mit Klassenkameraden aus privilegierten Verhältnissen rechnen.

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