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12/02/2020

Charles und Diana: War dieser Vorfall wirklich der Beginn vom Ende ihrer Ehe?

Nach dem Lawinenunglück 1988 soll Lady Diana entgegen geläufiger Annahmen ihrem Mann eine wertvolle Stütze gewesen sein.

Die vierte Staffel der "Netflix"-Serie "The Crown" ist derzeit in aller Munde - und wirft erneut Fragen über die gescheiterte Ehe von Prinz Charles und der verstorbenen Lady Diana auf. Die Darstellung in der Serie gehen jedoch stellenweise mit den Berichten von Adels-Kennern weit auseinander.

Lawinenunglück erschütterte Prinz Charles

So auch jene Episode mit dem Titel "Lawine" (Originaltitel "Avalanche"), in der er es um ein Skiunglück, welches sich im März 1988 ereignet hat, geht. Damals urlaubte der zu diesem Zeitpunkt 39 Jahre alte Prinz Charles mit Freunden und Familie im Schweizer Skiort Klosters. Unter der Gruppe an Freunden war auch Major Hugh Lindsay, ein ehemaliger Berufssoldat und Stallmeister von Queen Elizabeth II. Der damals 34-Jährige verunglückte damals tödlich, als sich bei einer Skitour abseits der Piste eine Lawine löste und ihn unter sich begrub. Ein weiterer Freund von, Patti Palmer-Tomkinson, brach sich bei dem Unfall beide Beine.

Augenzeugen behaupteten damals, Charles sei "sichtlich verzweifelt" und habe geweint, als er von einem Hubschrauber gerettet wurde. "The Crown" betont, wie Lady Diana fürchtete, ihr Mann sei ebenfalls bei ebenfalls bei dem Lawinenunglück gestorben. Anschließend ist sie so dankbar gewesen, dass er überlebte, dass sie die Ehe zum Funktionieren bringen will. Charles hingegen scheint entschlossener denn je, seine Frau zu verlassen, um endlich offiziell mit seiner Geliebten Camilla zusammen zu sein.

 

Diana soll Charles' eine wichtige Stütze gewesen sein

Der renommierte Royal-Biograf zeichnet in seinem Buch "Charles — The Man Who Will Be King" jedoch ein anderes Bild von der damaligen Situation. Er behauptet, die Tragödie hätte das Paar zum ersten Mal seit langem wieder näher zusammengebracht. Diana soll Charles damals eine wichtige Stütze gewesen sein.

Der Autor schildert, Charles nach der Tragödie sehr verletzlich war. Der Tod von Lord Mountbatten sei der schlimmste Tag im Leben des Royals gewesen. "Lindsay war nicht nur ein guter Freund gewesen, er war sein Gast und war bei ihm gestorben und hatte damit seine junge Frau zu einer schwangeren Witwe gemacht", so der Adels-Experte.

Nach der Lawine habe Charles vorgehabt, eine Pressekonferenz abzuhalten, doch Diana und sein Pressesprecher sollen den Thronfolger überzeugt haben, dass eine schriftliche Erklärung in seinem Namen gelesen werden sollte. Hodgson: "Während der manischen 36 Stunden nach dem Unfall war die Prinzessin ruhig, äußerst vernünftig und zum ersten Mal seit langer Zeit eine echte Unterstützung für ihren Ehemann gewesen."

"Wenn auch nicht ganz in dem Maße dass sie später behaupten sollte", fügt er jedoch hinzu. Diana selbst sollte ihrem Biographen Andrew Morton später erzählen, dass sie unmittelbar nach der Tragödie die gesamte Organisation ihres königlichen Lebens übernommen habe, da Charles zu verärgert war, um sich auf irgendetwas zu konzentrieren.

Auch die Vanity Fair berichtete 1988, dass bei der nächsten öffentliche Veranstaltung, an der das Paar gemeinsam nach der Tragödie teilnahm, sich die beiden Royals "eine Leichtigkeit und gegenseitigen Respekt zeigten, die seit langem nicht mehr gesehen wurden." Auch die Journalistin Georgina Howell bemerkte dann in den Monaten nach dem schrecklichen Ski-Unfall, dass ihre Ehe in eine neue Phase des "pflichtbewussten Entgegenkommens" eintrat.

Viele glauben dennoch, dass der Skiunfall den Beginn des Endes der Ehe zwischen Charles und Diana markiert habe.

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