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04/25/2021

Rekordhalter: Filme mit den meisten Oscar-Nominierungen

Heuriger Spitzenreiter "Mank" hinter Rekordhaltern "All About Eve", "Titanic" und "La La Land".

Mit 10 Nominierungen geht die Hollywood-Biografie "Mank" heuer in die Oscar-Verleihung, die in der Nacht von 25. auf 26. April in Los Angeles stattfinden wird. Damit liegt das Werk von Regisseur David Fincher zwar gut im Rennen, hat es aber nicht auf die Allzeitliste Hollywoods geschafft. Im Rückblick sind mit jeweils 14 Nominierungen gleich drei Filme gemeinsam Rekordhalter: "All About Eve", "Titanic" sowie "La La Land".

Die Anzahl der Nominierungen ist jedoch nicht zwingend ein echter Indikator für die Anzahl der Trophäen: 2018 etwa heimste der 13-fach nominierte Film "The Shape of Water" von Guillermo del Toro nur vier Auszeichnungen ein, 2004 dagegen setzte "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" sämtliche elf Nominierungen in Oscar-Würden um und egalisierte damit den Rekord von "Ben Hur" (zwölf Nominierungen und elf Oscars) und "Titanic".

Rekordhalter: Filme mit den meisten Oscar-Nominierungen

All About Eve, 1950

Der Film "All About Eve" über den Kampf zweier Theaterschauspielerinnen untereinander war mit sechs Auszeichnungen und vierzehn Nominierungen der große Gewinner bei der Oscarverleihung 1951.

Titanic, 1997

Vierzehn Nominierungen brachte der Blockbuster mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet von Regisseur James Cameron ein. Insgesamt gab es am Ende elf Oscars für "Titanic".

La La Land, 2016

Das Musical "La La Land" um einen ehrgeizigen Jazzpianisten (gespielt von Ryan Gosling) und eine aufstrebende Schauspielerin (Emma Stone) wurde vierzehnfach nominiert. Schließlich gab es sechs Oscars für den Film von Regisseur Damien Chazelle.

Vom Winde verweht, 1939

Die US-amerikanische Literaturverfilmung aus dem Jahr 1939 mit Vivien Leigh und Clark Gable in den Hauptrollen erhielt dreizehn Oscar-Nominierungen und wurde mit insgesamt acht Goldjungen geehrt.

Verdammt in alle Ewigkeit, 1953

Das US-amerikanisches Militärdrama "Verdammt in alle Ewigkeit" von Fred Zinnemann spielte 18 Miollionen US-Dollar an den Kinokassen ein, was es zu einem der erfolgreichsten Filme der 1950er Jahre machte. Ingesamt gab es dreizehn Nominierungen und acht Oscars für den Schwarz-Weiß-Film mit Burt Lancaster in der Hauptrolle.

Shakespeare in Love, 1998

Der US-amerikanisch-britische Liebesfilm von John Madden "Shakespeare in Love" erzählt eine fiktive Liebesgeschichte zwischen William Shakespeare und einer jungen Adligen, die den englischen Dramatiker zu seiner berühmten Tragödie "Romeo und Julia" inspiriert. In den Hauptrollen waren damals Joseph Fiennes und Gwyneth Paltrow zu sehen. Der Film wurde dreizehn Mal nominiert und erhielt sieben Oscars.

Forrest Gump, 1994

Für die Darstellung der Hauptfigur in "Forest Gump" erhielt Tom Hanks den Oscar als bester Hauptdarsteller. Insgesamt wurde der Film von Robert Zemeckis für dreizehn Oscars nominiert und mit sechs Oscars ausgezeichnet.

Chicago, 2002

Das Musical-Filmdrama "Chicago" von Rob Marshall wurde bei der Oscarverleihung 2003 mit sechs Academy-Awards ausgezeichnet. In den Hauptrollen brillierten Renée Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere, die alle Lieder selbst sangen. Insgesamt gab es damals dreizehn Oscar-Nominierungen für "Chicago".

Mary Poppins, 1964

Superkalifragilistikexpialigetisch: Die Walt-Disney-Produktion "Mary Poppins" unter der Regie von Robert Stevenson wurde dreizehnfach nominiert und erhielt fünf Oscars.

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, 1996

In der 1966 enstandenen, mit fünf Oscars ausgezeichneten Adaption des gleichnamigen Theaterstücks von Edward Albee "Wer hat Angst vor Virginia Woolf? lieferten sich Elizabeth Taylor und Richard Burton in den Hauptrollen einen gnadenlosen Geschlechterkampf. Insgesamt gab es dreizehn Oscar-Nominierungen für das gelungene, von Regisseur Mike Nichols inszenierte, Schauspiel.

Der Herr der Ringe - Die Gefährten, 2001

Der Fantasy-Blockbuster "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" erhielt dreizehn Oscar-Nominierungen. Vier Oscars wurden schließlich bei der Verleihung der Academy Awards im Jahr 2002 vergeben.

Der seltsame Fall des Benjamin Button, 2008

Der US-amerikanische Fantasyfilm von Regisseur David Fincher aus dem Jahr 2008 mit Brad Pitt und Cate Blanchett in den Hauptrollen, dessen Handlung von der gleichnamigen Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald frei adaptiert wurde, erhielt dreizehn Nominierungen. Am Ende ging man aber nur mit drei Oscars heim.

"The Shape of Water", 2017

"Shape of Water – Das Flüstern des Wassers" ist eine Fantasy-Romanze von Guillermo del Toro und handelt von einer stummen Reinigungskraft (Sally Hawkins), die sich an ihrem Arbeitsplatz, einem US-amerikanischen Geheimlabor, in eine dort gefangengehaltene amphibische Kreatur (Doug Jones) verliebt. Der Film wurde dreizehnfach nominiert und mit vier Oscars ausgezeichnet.

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