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09/19/2020

Rechts-Experte deckt auf: Meghans hinterhältiger Beweggrund hinter ihrem Rechtsstreit?

Ein Rechts-Experte ist sich sicher, dass sich Meghan und Harry die hohen Anwaltskosten in Wahrheit hätten sparen können. Das Verfahren gegen die "Daily Mail" hätte man billiger und schneller regeln können.

Ihre Privatsphäre versuchen Prinz Harry und Herzogin Meghan seit dem "Megxit" mit allen Mitteln zu schützen. In ihrer Wahlheimat USA gehen die beiden gegen Paparazzi vor, die ihren Sohn Archie im Garten ihres Hauses mit Drohnen fotografiert haben. Doch auch in Großbritannien hat Meghan noch eine Rechnung mit der Presse offen.

Die ehemalige Schauspielerin verklagte die Daily Mail, weil diese Teile eines handgeschriebenen Briefes an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht hatte. Die 39-Jährige wirft dem britischen Blatt zudem vor, vor ihrer Hochzeit mit Harry absichtlich eine Hetz-Kampagne gegen sie gestartet zu haben.

Im Zuge der Verhandlung geriet Meghan aber auch selbst unter Verdacht: Der Zuständige Richter warf dem einstigen "Suits"-Star vor, Informationen über den Prozess der Presse zugespielt zu haben.

Rechts-Experte: "Hohe Anwaltskosten wären nicht notwendig gewesen"

Nun meldet sich ein weiterer Rechtsexperte zu Wort, der Zweifel an Meghans Wunsch, ihre Privatsphäre schützen zu wollen, erhebt.

Edward Faulks, der Vorsitzende der "Independent Press Standards Organization" (IPSO), der größten unabhängigen Regulierungsbehörde der Zeitungs- und Zeitschriftenindustrie Großbritanniens, ist der Meinung, man hätte die Angelegenheit auch mit einem schnelleren und billigeren Verfahren regeln können.

Mit ihren rechtlichen Interessen haben die Sussexes die Londoner Kanzlei "Schilling" betraut. Das sei aber gar nicht notwendig gewesen, ist sich Faulks sicher.

"Würde ich Beschwerde gegen Zeitungen einlegen wollen, bin ich mir nicht sicher, ob ich dafür die teuren Kosten für Schillings auf mich nehmen würde", sagt der Vorsitzender der unabhängigen Presse-Beschwerdestelle des Vereinigten Königreichs, die mehr als 90 Prozent der britischen Printmedien reguliert gegenüber The Times.

"Sie hätten zu uns kommen können. Die Königsfamilie hat unsere Dienst regelmäßig genutzt und wir sind uns sehr bewusst, was wir tun können und was nicht", betont der Medien-Rechtsexperte.

Bis zu 60.000 britische Pfund (rund 66.000 Euro) hätten Harry und Meghan im Falle einer Entscheidung zu ihren Gunsten mithilfe der IPSO zugesprochen werden können, berichtet The Times.

Dennoch haben sich die Sussexes entschieden, ein teures Anwaltsteam einzuschalten. Gebracht hat das aber bisher nicht viel: Derzeit stehen die Karten schlecht für die Sussexes. Mit ihrer Klage ist Meghan teilweise abgeblitzt. Nach einer ersten Anhörung im Mai hatte das Gericht Teile ihrer Klage als "irrelevant" abgewiesen - mit der Begründung, einige Vorwürfe seien nicht relevant für den Prozess. Sie seien zu pauschal oder nicht ordnungsgemäß vorgebracht worden.

Geht es Meghan nur um Publicity?

Medienberichten zufolge soll sich Meghan inzwischen bereit erklärt haben, Rechtskosten in der Höhe von rund 67.888 britischen Pfund (fast 75.000 Euro) zu zahlen. Der Londoner Gerichtshof erklärte zudem, dass Meghan am 22. Juli 2020 zugestimmt habe, die Kosten des Beklagten vollständig zu tragen. Die britische Zeitung The Telegraph geht davon aus, dass die Gesamtkosten für den noch laufenden Rechtsstreit in Summe "Millionen" betragen könnten. 

Auch der langjährige Hofberichtserstatter Phil Dampier kann Faulks Einwand etwas abegwinnen. "Weise Worte", schreibt der Royal-Experte auf Twitter. "Es wird eine Schande sein, wenn Meghan und Harry ihr halbes Leben damit verbringen, Leute zu verklagen. Da gewinnt keiner."

In den Kommentaren meinen Twitter-User zu wissen, warum sich die Sussexes nicht für ein weniger aufwendiges Verfahren entschieden haben.

"Das Eingehen eines 'schnellen und billigen Schiedsverfahrens' würde nicht die gleichen Schlagzeilen machen, als wenn ihre Anwälte öffentlich 'Wir sehen uns vor Gericht!' rufen", spekuliert ein User.

Eine Frau geht sogar so weit, Meghan und Harry Habgier vorzuwerfen: "'Schadensersatz von bis zu 60.000 Pfund können zugesprochen werden' lautet hier der Schlüsselbegriff. Das reicht ihnen nicht."

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