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07/18/2020

Queen Elizabeth schwänzte Teile von Beatrice' Hochzeit

Gestern gab Queen-Enkelin Prinzessin Beatrice ihrem Verlobten Edoardo Mapelli Mozzi das Jawort. Die Feierlichkeiten verließ Elizabeth verfrüht.

Es war wohl der stressigste Tag für Queen Elizabeth seit längerer Zeit: Nachdem sie in den vergangenen Monaten fast alle offiziellen Termine abgesagt hatte, standen am gestrigen Freitag gleich zwei große Events an.

Beatrice und Edoardo: Heimliche Hochzeit im kleinen Kreis

Am Morgen gab Queen-Enkelin Prinzessin Beatrice (31) der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge ihrem Verlobten Edoardo Mapelli Mozzi (37) das Jawort. Bei der privaten Feier auf dem Gelände von Schloss Windsor seien auch die Königin (94) und ihr Mann Prinz Philip (99) dabei gewesen, berichtete PA unter Berufung auf den Buckingham-Palast.

Ursprünglich hätte Beatrice' Hochzeit bereits Ende Mai in London stattfinden sollen. Wegen der Coronavirus-Pandemie musste sie aber verschoben werden. Beatrice ist die ältere der beiden Töchter von Prinz Andrew und Sarah Ferguson (beide 60) und die neunte in der britischen Thronfolge.

Die anschließendenden Feierlichkeiten musste die Queen aber offenbar zumindest teilweise auslassen. Sie hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich am selben Tag den 100 Jahre alten Weltkriegsveteranen und Rekord-Spendensammler Tom Moore zum Ritter zu schlagen. Wegen der Corona-Pandemie fand die Zeremonie am Freitag bei schönstem Sommerwetter im Freien auf Schloss Windsor in der Nähe von London statt.

Ritterschlag für Kult-Spendensammler nach Hochzeit

Dass sie Moore trotz Coronavirus-Krise und am Tag der Hochzeit ihrer Enkelin empfing, gilt als besondere Ehrung und darf wohl als persönliches Anliegen der Queen gewertet werden.

Die Königin nutzte für den Ritterschlag ein Schwert, das einst ihrem Vater George VI. gehörte. Erst berührte sie damit leicht Moores rechte Schulter, dann die linke. Die 94-Jährige ist an diesem Samstag 25.000 Tage im Amt - länger als jeder andere britische Monarch.

Moore hatte mit einem Spendenlauf am Rollator in der Corona-Krise knapp 33 Millionen Pfund (etwa 36 Millionen Euro) gesammelt und es damit ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Das Geld ging an den chronisch unterfinanzierten staatlichen Gesundheitsdienst NHS. Der alte Herr hat in Großbritannien inzwischen Kultstatus. Mit seiner Aktion animierte er auch andere Briten zu Spendenläufen. Als Gäste war Moores Familie zugelassen, darunter seine beiden Enkelkinder.

Eigentlich hatte der Senior mit nur 1.000 Pfund an Spenden gerechnet. Er wollte sich damit bei den "wunderbaren" NHS-Mitarbeitern bedanken, die ihm bei der Behandlung seines Hautkrebses und einer gebrochenen Hüfte geholfen hatten. Die Runden am Rollator absolvierte der Senior in seinem Garten in Dorf Marston Moretaine nahe Cambridge.

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