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09/28/2019

Queen Elizabeth muss sich im Flieger an eine bestimmte Regel halten

Als der Vater der Queen 1952 starb, befand sie sich im Ausland. Seitdem muss sie darauf achten, dass ihr Koffer richtig gepackt ist.

Das britische Königshaus wäre nicht das britische Königshaus, gäbe es nicht für jede Gelegenheit, in der sich ein Mitglied der Royal Family öffentlich präsentiert, Regeln. Diese gilt es zu beachten - Herzogin Meghan und Prinz Harry sind allerdings bekannt dafür, so manch verstaubte Tradition nicht allzu ernst zu nehmen.

Auf ihrer laufenden Afrika-Reise verzichten sie beispielsweise auf ihre Titel und wünschen sich schlicht, beim Vornamen angesprochen zu werden. Undenkbar für Queen Elizabeth II. Die ist zwar aktuell nicht mit von der Partie, doch selbst wenn die Monarchin höchstpersönlich verreist, muss sie sich ans strenge Protokoll halten - das besagt, dass Royals auf Reisen stets ein schwarzes Trauer-Outfit im Gepäck haben müssen.

Die Regelung hat einen traurigen Ursprung: Als der damalige König George VI im Jahr 1952 starb, befand sich seine Tochter, die heutige Königin Elizabeth, auf Reisen in Kenia. Nach der Landung zurück in Großbritannien musste sie zunächst im Flugzeug verweilen, bis man ihr Trauerkleidung brachte, und sie der Situation angemessen gekleidet ankommen und der wartenden Presse entgegentreten konnte. Um dies künftig zu vermeiden, reisen Royals seitdem angeblich immer auf einen Trauerfall vorbereitet - mit schwarzem Outfit im Koffer.

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