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11.04.2018

Prinzessin Caroline über distanziertes Verhältnis zu ihren Eltern

Caroline von Monaco schildert erstmals das distanzierte Verhältnis zu ihren berühmten Eltern.

Bis wir 14 waren, haben wir nicht mit unseren Eltern gegessen.“ Ein einziger Satz genügt, um begreifbar zu machen, wie anders das Leben im Fürstentum von Monaco im Vergleich zu einer Durchschnittsfamilie sein muss.

Eltern waren keine Bezugspersonen

Caroline von Monaco (61) hat in dem neuen Buch „The Man and The Prince“ anlässlich des 60. Geburtstags ihres regierenden Bruders Albert II. (60) über die Kindheit im Palast gesprochen. Sie und ihre Geschwister Stéphanie (53) und Albert hätten in jungen Jahren keine enge Beziehung zu Vater Rainier ( 2005) und Mutter Gracia Patricia ( 1982) gehabt, wie sie durchklingen lässt – die wirkliche Bezugsperson war nämlich Kindermädchen Maureen Wood.

„Für meinen Bruder und mich war sie die Schlüsselfigur in unseren Leben“, erzählt Caroline. "Als wir klein waren, hatten wir wahrscheinlich ein engeres Verhältnis zu ihr als zu unseren Eltern."

Sie weinten der Nanny nach

Schrecklich seien die Tage gewesen, als die Nanny im Sommer auf Urlaub ging: „Albert und ich schrien immer: ‚Geh nicht, geh nicht!‘. Wir waren tagelang traurig. Oft rief unsere Mutter Maureen an, um sie zu bitten, früher aus dem Urlaub nach Hause zurück zu kommen.“

Und auch ihre Ersatzmutter kommt im Buch zu Wort. Als die Kinder nicht mit auf eine glamouröse Hochzeit durften, schmiss Wood kurzerhand eine eigene Party nur für sie: „Ich entschied, dass wir unser persönliches Galadinner organisierten. Der Koch zauberte ein besonderes Menü, Caroline trug eine Robe ihrer Mutter und Albert eine Uniform. Wir machten Musik an und tanzten.“

Durch das distanzierte Verhältnis zu ihren Eltern ist Caroline die Bindung zu ihren eigenen vier Kindern heute umso wichtiger.