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05/14/2021

Brisantes Interview: Prinz Harry erhebt schwere Vorwürfe gegen Vater Charles

In einem weiteren brisanten Interview ging Prinz Harry mit seinem Leben als Royal und mit Vater Charles hart ins Gericht.

Prinz Harry ist froh, dass er nach dem Umzug in die USA wieder ein weitgehend normales Leben führen kann. Sein Dasein als Mitglied der Royal Family in Großbritannien sei "wie eine Mischung aus 'Die Truman Show' und einem Zoo" gewesen, sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Folge eines Podcasts. In "Die Truman Show" (1998) weiß der Hauptdarsteller (Jim Carrey) nicht, dass er Teil einer TV-Serie ist und sein Leben von Schauspielern in einer Kulisse begleitet wird.

Prinz Harry ging mit "der Firma" hart ins Gericht

Mit seiner heutigen Ehefrau Meghan Markle (39) habe der Enkel von Queen Elizabeth II. anfangs im Supermarkt so getan, als kennten sie sich nicht. Einkäufe hätten sie, in unterschiedlichen Gängen stehend, per SMS diskutiert, erzählte Harry. Er sei oft mit gesenktem Kopf und Haube unterwegs gewesen, um möglichst unerkannt zu bleiben. In seiner neuen Heimat Kalifornien könne er nun freier leben, er sei nicht mehr so angespannt - "meine Schultern sind gesunken" - und er könne Söhnchen Archie (2) auf dem Fahrrad herumfahren. "Ich hätte nie die Chance gehabt, das zu tun", sagte Harry über Großbritannien.

Der Prinz betonte, er wolle bei der Erziehung von Archie und dessen Schwester, die das Paar im Sommer erwartet, den negativen Kreislauf beim Aufwachsen durchbrechen. Das habe er selbst erlebt, ebenso wie seine Eltern.

Charles vererbte Kreislauf aus "Schmerz und Leid"

Vor allem mit seinem Vater Charles ging Harry einmal mehr hart ins Gericht. Dieser habe ihm einen Kreislauf aus "Schmerz und Leid" vererbt. "Er behandelte mich so, wie er selbst behandelt wurde", erzählte der 36-Jährige über seinen Vater, dem er im viel beachteten Interview mit Talkshowmoderatorin Oprah Winfrey im März bereits vorgeworfen hatte, seit seinem und Meghans Umzug in die USA zeitweise nicht auf seine Anrufe reagiert zu haben - während Palast-Insider behaupten, Charles hätte Harrys und Meghans Sohn seit dessen Geburt lediglich zwei Mal zu Gesicht bekommen.

Der Herzog von Sussex gestand, dass er seit seinen "frühen 20ern" darüber nachdachte, das königliche Leben zu verlassen, wegen dem "was es meiner Mutter angetan hat" - womit er einmal mehr indirekt Spekulationen dementierte, dass Meghan der Grund für seinen Austritt aus der ersten Reihe der Royals war.

"Es ist eine Menge genetischer Schmerzen und Leid, die sowieso weitergegeben werden", sagte Harry, der seine königlichen Pflichten dramatisch aufgab und letztes Jahr in die USA zog.

Der Umzug sei nicht geplant gewesen. "Aber manchmal muss man Entscheidungen treffen und seine Familie an die erste Stelle setzen und seine geistige Gesundheit an die erste Stelle setzen", sagte Harry.

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