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08/19/2020

Prinz Charles muss sich als König von persönlicher Herzenssache trennen

Britische Medien werteten Charles' aktuelle Entscheidung als Schritt für seine künftige zeitaufwendige Rolle als Monarch.

Ökobauer Prinz Charles (71) verlängert nicht den Pachtvertrag für die Home Farm in der Nähe seines Landgutes Highgrove im Südwesten Englands. Seit 35 Jahren betreibt er dort schon erfolgreich umweltfreundliche Landwirtschaft. In Großbritannien gilt der Thronfolger als einer der Pioniere in diesem Bereich. Im nächsten Frühjahr müsste er den Vertrag verlängern - um weitere 20 Jahre.

"Der Prinz von Wales wird nicht den Pachtvertrag für die Home Farm erneuern, aber wird weiter ökologischen Landanbau in Sandringham betreiben", sagte sein Sprecher am Dienstag in London. Britische Medien werteten die Entscheidung des Prinzen als Schritt für seine künftige zeitaufwendige Rolle: als König nach dem Tod seiner Mutter Elizabeth II., die sich mit 94 Jahren noch bester Gesundheit erfreut.

Wenn Charles eines Tages den Thron besteigt, könnten auf auch auf die weiteren Mitglieder der britischen Königsfamilie Veränderungen zukommen. Prinz Charles soll sich zum Ziel gesetzt haben, das Königshaus zu modernisieren. Schon lange soll er zum einen vorhaben, das Königshaus personell zu verkleinern. Nun hat die Firma - so nennen sich die Royals intern - binnen weniger Monate gleich drei "Mitarbeiter" verloren: Harry und Meghan leben mit Sohnemann Archie Kalifornien, Prinz Andrew (60) ist zudem in den Missbrauchsskandal um den US-Millionär Jeffrey Epstein verwickelt. Seine royalen Aufgaben gab er deshalb vorerst auf.

Zum anderen soll Charles planen, den Royals einige ihrer Privilegien kürzen, berichtet Nigel Cawthorne, der Autor des Buches "Prince Andrew: Epstein and the Palace". "Die Idee der Monarchie, die ihm vorschwebt - bei der er von William unterstützt wird und was auch die Queen zunehmend befürwortet - ist, dass sie dem 21. Jahrhundert gerecht wird", schreibt Cawthorne über Charles' Vorhaben für die Zukunft des Königshauses. Dies könnte bedeuten, dass die Mitglieder der Königsfamilie unter anderem ihren Anspruch auf bestimmte Immoblienen verlieren könnten "Es ist ein Privileg, als Windsor geboren zu werden. Aber das bedeutet nicht, dass ein bestimmtes Mitglied der Thronfolge Anspruch auf Häuser oder andere Vorzüge der "Firma" haben sollte", schreibt der Biograf in seinem Buch.

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