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05.11.2018

Zu Unrecht Prinzessin? Madeleine sorgt erneut für Ärger

Die schwedische Prinzessin erntet nach ihrem Umzug in die USA und Terminabsagen Kritik.

Für das schwedische Königshaus ist die jährliche Verleihung des Nobelpreises ein Fixtermin. Prinzessin Madeleine wird dieses Jahr aber nicht dabei sein. Der Grund dafür: "Sie wohnt jetzt in den USA". Das erklärte Hofsprecherin Margratha Thorgren der schwedischen Zeitung Svensk Damtidning.

Umzug in die USA

Die Prinzessin zog von ihrer alten Heimat London nach Florida. Zusammen mit ihrem Ehemann Chris O'Neill und den drei gemeinsamen Kindern startete sie ihr neues Leben in den USA. Es macht den Eindruck, als hätte sich das Paar mittlerweile gut eingelebt. Prinzessin Madeleine feierte mit ihrer Familie wie die meisten Amerikaner Halloween, Verkleidung inklusive.

Zu Unrecht Prinzessin?

Die Bekanntgabe des Umzugs sorgte in der Öffentlichkeit für Wirbel. Es kam zur Befürchtung, dass Madeleine durch die große Distanz nur mehr wenige royale Termine wahrnehmen würde. Diese Annahme scheint sich zu bewahrheiten. "Prinzessin Madeleine nimmt in diesem Herbst an keinem offiziellen Termin teil", erklärte die Hofsprecherin. Deshalb wird die 36-Jährige auch die Verleihung des Nobelpreises am 10. Dezember versäumen. Die Veranstaltung ist einer der wichtigsten Termine für das schwedische Königshaus.

Kritiker äußerten ihren Unmut darüber, dass Madeleine den Titel Prinzessin von Schweden trägt, ohne im Land zu leben oder regelmäßig adeligen Verpflichtungen nachzukommen. Auch ihre Apanage (Anm. monatliche Zuwendung vom Hof) steht immer wieder zur Debatte. "Prinzessin Madeleine bekommt eine Entschädigung vom König, wenn sie repräsentiert", erläuterte Hofsprecherin Margratha Thorgren gegenüber der schwedischen Zeitung Expressen. Der schwedische Staat wird also nicht für die privaten Kosten von Madeleine belastet.