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09.05.2018

Kein Scherz: Das ist Boris Beckers neuer Job

Boris Becker hat nach seinem Karriere-Ende als Tennisprofi schon viele Aufgaben übernommen. Sein neuer Job ist aber eine echte Überraschung.

Im Laufe seiner Karriere hatte Boris Becker schon viele Titel über: Er war Wimbledon-Sieger, Tennis-Trainer, Werbeikone, TV-Kommentator, Verfasser eines Erziehungsratgebers und Pokerspieler. Nun hat "Bobbele" einen neuen Job: Wie die Bild berichtet, wird der 50-Jährige jetzt Diplomat.

Boris Becker wird Diplomat

" Boris Franz Becker wird von der Zentralafrikanischen Republik mit sofortiger Wirkung zum Sonderattaché für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union ernannt", erklärt sein Anwalt Christian-Oliver Moder in einer offiziellen Mitteilung.

In den vergangenen Monaten hatte der ehemalige Tennis-Profi selbst mit einem Insolvenzverfahren für Schlagzeilen gesorgt. Nun will er Zentralafrika aus der Krise helfen.

"Ich fühle mich sehr geehrt, dass diese anspruchsvolle Aufgabe an mich herangetragen wurde", so Becker in dem offiziellen Statement. "Es gibt zwei Verständigungsformen auf der Welt, die von allen Menschen verstanden werden, egal welche Hautfarbe, Religion oder politische Gesinnung. Das sind Musik und Sport. Bei letzterer kenne ich mich aus."

Mit seinen "Beziehungen" und seinem "internationalen Netzwerk" will Becker dazu beitragen, das Land "sicher und die für die Bevölkerung lebenswert zu machen."

Seine neue Tätigkeit will er ehrenamtlich ausüben. Das Diplomaten-Amt bringt dem Ex-Sportler aber auch einige Vorteile: So erhält Becker Immunität in Belgien, die ihn unter anderem vor Ermittlungen und Festnahmen schützt. Zudem muss er in dem Land keine Steuern zahlen.

Seine angeblichen Schulden wird "Bobbele" aber trotzdem nicht los. "Boris Becker wird am 21. Juni 2018 von seiner Insolvenz entbunden. Diplomatische Immunität kann seinen Bankrott nicht beeinträchtigen. Nicht jetzt und nicht in Zukunft. Wenn er einen diplomatischen Posten besetzt, hat dieses keinen Einfluss auf seinen Bankrott", erklärt Michael Gibbs vom staatlichen Insolvenzdienst in London gegenüber der Bild.