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Nach Harrys Geburt beleidigte Charles Diana mit folgenden Worten

In seinen Memoiren "Spare" schildert Harry unter anderem Charles' kalte Reaktion auf seine Geburt.

01/06/2023, 05:00 AM

Die mit Spannung erwarteten Memoiren von Prinz Harry d√ľrften das ohnehin angespannte Verh√§ltnis zu seiner Familie noch weiter belasten. Der Herzog von Sussex soll darin Berichten zufolge so manch gut geh√ľtetes Geheimnis der Royal Family l√ľften und zudem auch wieder Vorw√ľrfe gegen seine Familie erheben. 

Charles: "Hast mir einen Erben und einen Ersatz gegeben ‚Äď meine Arbeit ist getan"

Auch auf die Beziehung seines Vaters, K√∂nig Charles, und seiner Mutter Prinzessin Diana kommt Harry Berichten zufolge in seinen Memoiren zu sprechen - und dabei soll er unter anderem andeuten, dass Charles' eheliche Verbindung mit Diana lediglich eine leidige Pflichtaufgabe f√ľr ihn gewesen sei. 

Wie der Guardian unter Berufung auf vorab erhaltene Ausschnitte berichtet, schreibt der Herzog von Sussex, dass sein Vater am Tag seiner Geburt im Jahr 1984 die "wunderbaren" Neuigkeiten feierte, indem er Diana sagte: "Jetzt hast du mir einen Erben und einen Ersatz geschenkt ‚Äď meine Arbeit ist getan."

Das angebliche Zitat bezieht sich auf die Erbfolge der britischen Königsfamilie, wobei Charles’ ältester Sohn, Prinz William, heute der erste in der Thronfolge und damit der "Erbe" ist. Seinen zweitgeborenen Sohn Harry soll Charles demnach eher abwertend als "Ersatz" bezeichnet haben.

Harry hat seinen Memoiren auch den Titel "Spare" gegeben - was sich unter anderem mit "√úberfl√ľssig" oder eben "Ersatzteil" √ľbersetzen l√§sst. 

Prinz Philip drängte Charles mit Ultimatum zur Ehe

Dass Charles seine erste Frau Diana Spencer nicht aus Liebe geheiratet hat, gilt schon lange als offenes Geheimnis. Wie die Royal-Biografin Ingrid Seward in ihrem Buch "Prince Philip Revealed" schreibt, sei sein Entschluss zu heiraten, ohnehin nicht ausschlie√ülich Charles' gr√∂√üter Wunsch gewesen. Demnach sei er von seinem Vater Prinz Philip dazu gedr√§ngt worden. Zumindest habe sich der heute 74-J√§hrige damals so gef√ľhlt, behauptet die Autorin.

"Er erz√§hlte einigen seiner Freunden, dass er sich unter Druck gesetzt f√ľhlte, Diana zu heiraten, weil Philip sagte: 'Du musst sie entweder heiraten oder sie gehen lassen. Du kannst kein junges M√§dchen fesseln. Sie ist erst 19'", so Seward. "Die ganze Presse sagt: 'Oh, das wird die n√§chste K√∂nigin.' Du musst Stellung beziehen und sagen, dass das nicht funktionieren wird, oder du heiratest sie."

Aufgrund dieses Ultimatums habe sich Charles schlussendlich dazu verpflichtet gef√ľhlt, die Frage aller Fragen zu stellen. Dies ist nicht die einzige Spekulation der Autorin: Laut Seward sollen Dianas Freunde sich damals gew√ľnscht haben, dass sie sich mit Charles' j√ľngerem Bruder Andrew trifft. "Ich denke, einige dachten, er w√ľrde ihr mehr Spa√ü bringen." Sie selbst habe sich aber nicht f√ľr Andrew interessiert.

Die ungl√ľckliche Ehe von Charles und Diana

Der ehemalige Prinz von Wales und sein Ehedrama mit Prinzessin Diana hatte die britische Monarchie einst in eine der schwersten Krisen der Moderne gest√ľrzt. Am 28. August 1996 wurde das einstige Traumpaar geschieden - die ganz gro√üe Katastrophe sollte erst noch kommen. H√§sslich, brutal und reichlich geschmacklos war der Ehekrieg seinerzeit - dank der britischen Yellow Press wurde er zum globalen Medienevent. Da gab es freim√ľtige Interviews √ľber Ehebruch mit einem Reitlehrer, abgeh√∂rte Telefongespr√§che, von "Camilla-Gate" war die Rede, von einer jahrelangen heimlichen Aff√§re des Thronfolgers. Die Frage dieser Tage war: Kann so jemand K√∂nig werden?

In einem legend√§ren Fernsehinterview Ende 1995 sagte "Lady Di" √ľber Camilla: "Sie war die dritte in der Ehe, und es wurde ein wenig eng." Aber es ging nicht nur um Camilla Parker Bowles, die Jugend- und Dauerliebe des Prinzen, den ganzen Palast die junge Diana in die Kritik: "Kalt, schwach, egozentrisch und herzlos", sei das K√∂nigshaus - der Satz sollte lange nachwirken. Doch Diana, damals 34, setzte noch eins drauf, geschickt brachte sie ihre beiden "Boys" ins Spiel, William und Harry, 13 und elf Jahre alt waren die beiden damals gerade mal - und dennoch, pl√∂tzlich stand die Frage im Raum, ob die beiden nicht die besseren K√∂nige w√§ren als ihr Vater. Damit war die Ehekrise zur Krise der Monarchie geworden.

Queen Elizabeth II, Zuschauerin des Dramas, wurde aktiv - sie soll es gewesen sein, die dem Sohn zur Scheidung riet. 15 Jahre dauerte die Ehe.

Auch kein Saubermann: Die gr√∂√üten Skandale um Prinz William

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