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13.07.2017

Mr. Beachvolleyball wandert in die USA aus

Hannes Jagerhofer wandert im September samt der Familie aus.

Zehn Tage lang (28. Juli bis 6. August) bespielen die besten Beachvolleyballer der Welt auf 2500 Tonnen Sand erstmals die Wiener Donauinsel (im 16.000-Quadratmeter-Stadion für 10.000 Zuschauer). Mastermind Hannes Jagerhofers (55) Mega-Event kehrt damit dem Wörthersee den Rücken.

Und schon bald hüpft "Mr. Beachvolleyball" dann sogar über den ganz großen Teich. Er plant nämlich, in die USA auszuwandern!

"Im September werde ich übersiedeln. Meine Familie kommt mit, samt meinen beiden Kindern, die jetzt zweieinhalb und viereinhalb Jahre alt sind, und unserem Hund Winnie", erzählt er dem Kärntner Monat. Und wohin genau, hängt davon ab, ob Los Angeles den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2024 bekommt (das entscheidet sich zwischen 10. und 20. September), denn wenn nicht, wird es New York. "Unseren Bauernhof in Kärnten behalte ich", so Jagerhofer, der vorerst einmal ein oder zwei Jahre in den USA bleiben möchte.

Sponsoren für seine ehrgeizigen Beachvolleyball-Pläne hat er schon, schließlich war er in den vergangenen drei Jahren 50-mal in Amerika und hat fleißig lukriert. "In den USA beträgt die Potenz der Sponsoren mal hundert, denn hier spricht man mit den Headquarters von Nike und so weiter." Auch öffentliche Förderungen gibt es dort, verrät er zuversichtlich.

Wie es mit dem Beachvolleyball-Event in Österreich weitergeht, ob 2018 erneut in Wien oder doch wieder in Kärnten, steht noch in den Sternen. "Ich kann jetzt weder Ja noch Nein sagen. Wichtig ist, dass, wohin wir auch gehen, man sich einheitlich entscheidet: Man will das Produkt. Es hängt davon ab, was in Wien passieren wird. Ich habe keine Ahnung."