Mit Eiern beworfen: Neues Video enthüllt Charles' Reaktion auf Attacke

Ein Demonstrant hatte König Charles III Stadt York in der Stadt York mit Eiern beschmissen.

Wegen eines Eierwurfs auf den britischen König Charles III und Königsgemahlin Camilla ist ein Mann Berichten zufolge in der nordenglischen Stadt York festgenommen worden. Auf Fernsehbildern war der 73 Jahre alte Monarch auf einer abgesperrten Straße in der Altstadt von York zu sehen, zu seinen Füßen lag ein zerbrochenes Ei auf dem Pflaster.

Charles machte gute Miene zum bösen Spiel 

In einem von der Daily Mail-Reporterin Rebecca English auf Twitter veröffentlichten Video war zu sehen, wie mehrere Polizisten offenbar eine Person hinter der Absperrung an einer Straße festhalten. Der Reporterin zufolge hatte der Mann möglicherweise aus Protest gegen den Umgang des Königshauses mit der Kolonialvergangenheit des Landes gehandelt. Er habe gerufen, das Land sei "auf dem Blut der Sklaverei" errichtet worden, schrieb English. Der Festgenommene war auf dem Video nicht zu sehen.

Dem britischen Magazin Hello! zufolge fühlte sich der Monarch fühlte nach dem Angriff verwirrt. 

Ein neues Video, welches von einem Mitglied der Öffentlichkeit aufgenommen wurde, zeigt die Reaktion von König Charles, als er bemerkte, was passiert ist, sowie die ersten Worte, die er nach dem Vorfall von sich gab. In dem Clip ist deutlich zu sehen, dass dem Sohn der verstorbenen Königin Elizabeth II dämmerte, dass es ein Problem gab, sobald er das erste Ei neben seinem rechten Fuß knacken hörte. Er war jedoch sichtlich bemüht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Charles blickt auf das zerbrochene Ei herab, fährt dann aber fort, den Anwesenden die Hände zu schütteln. Zu hören ist dann, wie der König mit dem Lord-Leutnant Seiner Majestät für North Yorkshire, Jo Ropner, spricht, der Charles begleitete. "Gehen wir aus dem Weg", teilt Charles diesem mit, während er von Mitgliedern aus seinem Team weggeführt wird. "Wohin gehen wir als Nächstes?", will er wissen. Dann wendet sich Charles an einen seiner Mitarbeiter und will wissen: "Ist er [der Demonstrant] hier?" - woraufhin ihm mitgeteilt wird, er solle sich keine Sorgen machen und Charles seine Visite fortsetzt.

In den sozialen Medien zeigt man sich zum Teil voll Bewunderung für die stoische Reaktion des britischen Monarchen. "König Charles hat nicht einmal mit den Augen gezwinkert, als ein Aktivist ihn mit Eiern bewarf", kommentiert ein User die Szene. Viele bezeichnen Charles' Verhalten als vorbildlich.

König Charles und Königsgemahlin Camilla sind derzeit bei einem zweitägigen Besuch in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire unterwegs. Am Mittwochvormittag spazierten sie durch die historische Altstadt Yorks. An den Straßen hatten sich viele Schaulustige versammelt, um einen Blick auf das Königspaar zu werfen.

Die wohl unangenehmsten Auftritte der britischen Royals

Kate Middleton bei einem Besuch in Nordirland.

Als die Prinzessin von Wales zusammen mit ihrem Ehemann William während eines Besuchs in Nordirland einen Rundgang unternahm, wurde sie von einer Frau in der Menge, der sie gerade die Hand schüttelte, harsch angefeindet.

"Schön, Sie kennenzulernen, aber es wäre besser, wenn Sie in Ihrem eigenen Land wären", teilte die Dame laut Hello!-Magazin Kate mit. "Irland gehört den Iren", wurde Catherine mitgeteilt, während die Frau ihre Begegnung mit Williams Frau mittels Handykamera aufzeichnete. Catherine ließ sich - wie erwartet - auf keine Diskussion ein. Sie lachte und schüttelte weiterhin anderen Menschen die Hand.

Königin Elizabeth II. mit einem gemusterten Kopftuch.

Als die verstorbene Königin 2017 nach dem Brand im Grenfell Tower das Sportzentrum Westway besuchte und zusammen mit Prinz William Feuerwehrleute und Bewohner des Hochhauses traf, rief ihr ein Mann zu, der Ihre Majestät zur Rechenschaft ziehen wollte: "Was ist mit unseren Kindern? Königin! Komm her! Wir wollen dich sehen."

Elizabeth II verließ schweigend das Gebäude und stieg in ihr wartendes Auto. Damals war es aber William, der sich entschuldigte. Er versprach, zum Ort der Katastrophe "zurückzukehren". Der Royal hielt sein Wort. Anfang des Jahres traf sich der Queen-Enkel William mit Überlebenden, um am fünften Jahrestag der Tragödie der Opfer zu gedenken. 

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