Millionen-Pleite bei Kate Moss: Das bittere Ende ihrer Luxusmarke
Kate Moss
Kate Moss hat schon oft erleben müssen, dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt. Auch jetzt trüben dunkle Wolken das Glück der Britin, die in den 90er-Jahren als Topmodel Kult-Status erlangte. Im vergangenen Jahr musste die von Moss 2022 gegründete Wellnessmarke Cosmoss Insolvenz anmelden. Das Unternehmen soll Schulden in Höhe von knapp drei Millionen Pfund (rund 3,4 Millionen Euro) angehäuft haben.
Neue Details zu Kate Moss' Insolvenz
Mit dem Unternehmen versuchte Moss, Cremes und Öle mit natürlichen Inhaltsstoffen sowie Lifestyle-Produkte wie Räucherstäbchen zu verkaufen – und das zu zum Teil gewagten Preisen. So konnte man etwa 25 Teebeutel für stolze 21 Pfund (etwa 25 Euro) erwerben, oder ein CBD-Öl um 98 Pfund (ca. 115 Euro).
Trotz Platzierung in Luxuskaufhäusern und Onlineshops häufte Cosmoss laut dem Branchenmagazin Business of Fashion beachtliche Schulden an. Das Unternehmen stellte deswegen 2025 Liquidatoren ein, um einen Antrag auf Schließung des Betriebs im Rahmen eines Liquidationsverfahrens einzureichen. Moss ist neben anderen Geschäftspartnern größte Anteilseignerin des Unternehmens.
Doch wie nun berichtet wird, können 600.000 Pfund laut einem Bericht des Liquidators wohl nie zurückgezahlt werden wird. Zahlreiche kleine Firmen dürften es laut Daily Mail nun bereuen, mit Cosmoss Geschäfte gemacht zu haben.
Einer der Gläubiger von Cosmoss, die Kosmetikberatungsfirma Annel, bestätigt die Auswirkungen. „Wie bei jedem kleinen Unternehmen können unbezahlte Rechnungen erhebliche Folgen haben“, erklärt Mitgründerin Eliza Gulko. Zu den weiteren Gläubigern gehört die Anwaltskanzlei Harbottle & Lewis, die auch König Charles III. vertritt und der die stolze Summe von 23.000 Pfund (ca. 27.000) zusteht.
Moss, die seit dem Verkauf ihrer Londoner Villa im Jahr 2021 viel Zeit in ihrem Haus in den Cotswolds verbringt, erklärte einst, warum sie nie über Geld spricht. „Es ist völlig unsensibel“, sagte sie. „Ich werde für absurde Dinge bezahlt.“
Kommentare