Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

„Stranger Things“-Star Millie Bobby Brown litt an „leichter Depression“

Im Podcast „Happy, Sad, Confused“ sprach Brown über die schwierige Zeit nach dem Aus ihrer Serie „Stranger Things“ und ihre Beziehung zu ihren Co-Stars.
Millie Bobby Brown

Nach dem Ende der Erfolgsserie „Stranger Things“ hat Millie Bobby Brown, weltbekannt für ihre Rolle als Eleven, Details über die letzten Momente der Serie und ihre Beziehung zu den Schauspielkollegen geteilt. Dabei gab sie auch offen zu, nach dem Serien-Aus in ein tiefes, schwarzes Loch gefallen zu sein.

Brown über emotionalen Serien-Abschied

Für Millie Bobby Brown war das Ende der Serie nicht nur beruflich, sondern auch persönlich tief bewegend. In einer Live-Aufzeichnung des Podcasts „Happy, Sad, Confused“ (via Variety) sprach sie sogar von einer „leichten Depression“. „Ich hätte nicht erwartet, dass es mir so schwerfallen würde. Ich bin eigentlich eine sehr fröhliche Person“, so Brown. 

Die Schauspielerin nutzte die finale Zeit am Set, um sich mit ihren Co-Stars auszusprechen und sicherzustellen, dass ihre Freundschaften auch nach „Stranger Things“ Bestand haben. „Ich habe ihnen gesagt: ‚Es tut mir leid, wenn ich euch jemals verletzt habe. Nach zehn Jahren möchte ich sicherstellen, dass wir Freunde bleiben. Ihr seid wie meine Geschwister.‘“ Über Streitigkeiten zwischen Brown und ihren jungen Kollegen war bislang nichts bekannt. Einzig ihre Beschwerde wegen Belästigung und Mobbing gegen Co-Star David Harbour sorgte 2025 für Schlagzeilen.

Die Bindung, die sie während der Produktion aufgebaut hat, beschrieb Brown im Interview als einzigartig: „Niemand wird das jemals verstehen können. Ich habe diese Leute mehr gesehen als meine eigene Familie. Der Abschied war sehr emotional, und ich werde [meine Rolle] Eleven mehr vermissen als alles andere.“

Im Interview gestand Brown auch, dass es ihr schwer fallen würde, mit Gleichaltrigen ins Gespräch zu kommen. Sie wisse einfach nicht, wie sie auf Menschen in ihrem Alter reagieren solle. "Weil ich hauptsächlich mit Männern [über 40] aus den Crews aufgewachsen bin." Sie wisse, wie man sich über Kamera- oder Lichteinstellungen, aber nicht über Lieblingsbars oder -restaurants unterhalte. "Sozialisierung" sei also jener Aspekt, den sie in ihrer Entwicklung verpasst habe, so der ehemalige Kinderstar unverblümt. 

„Sag es niemandem“

Im Interview sprach Brown auch über die Zukunft ihrer Serienfigur Eleven, die im Finale offen blieb. Hat Eleven die finale Konfrontation mit Bösewicht Vecna überlebt? „Die [Showrunner] Duffer-Brüder haben mir geschrieben: ‚Sag es niemandem. Wir haben eine Art Geheimnis-Pakt geschlossen‘“, erzählte sie. „Niemand außer uns dreien weiß davon. Was wir mit dieser Information machen, liegt ganz bei ihnen.“

Zukunftspläne mit Netflix

Obwohl die Geschichte von „Stranger Things“ für Brown abgeschlossen ist, bleiben sie und Harbour Netflix treu. Die beiden arbeiten bereits an einem neuen Projekt, das laut Brown „konkrete“ Formen angenommen hat. „Es geht ums Vater-Tochter-Verhältnis, aber Netflix wird immer unser Zuhause sein“, verriet sie. Über ihre Pläne mit Harbour sagte sie abschließend: „Das kommt früher als erwartet. Und es war Davids Idee – also Kompliment an ihn.“ 

Neben diesem Projekt entwickelt Brown weitere Inhalte für den Streaming-Dienst, darunter die Rom-Com „Just Picture It“ mit Gabriel LaBelle, so Variety.

Kommentare