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07/11/2021

Meghan und Harry vor "schwieriger Entscheidung" über Tochter Lilibet

Wie sie die Taufe ihrer Tochter Lilbet Diana gestalten wollen, darüber sollen sich die Sussexes noch nicht ganz einig sein.

Seit über einem Monat schon sind Prinz Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan zweifache Eltern: Ihre Tochter Lilibet Diana ist am 4. Juni 2021 zur Welt gekommen - womit ihr Sohn Archie ein Schwesterchen bekommen hat. Bis jetzt hat das Herzogspaar von Sussex noch kein Foto veröffentlicht, auf dem das Töchterchen zu sehen ist. Auch, ob es anlässlich ihrer Taufe ein offizielles Bild geben wird, ist nicht bekannt. Diesbezüglich könnten sich Meghan und Harry derzeit in einer Zwickmühle befinden, wie Royal-Expertin Daniela Elser annimmt.

Wird es ein Tauf-Foto von Lilibet geben?

"Während Herzogin Meghan und Prinz Harry sich vielleicht verzweifelt wünschen, ihrer Tochter ein Maß an Privatsphäre zu bieten, das Harry nie genießen durfte, als er im königlichen Goldfischglas aufwuchs, ist die bittere Wahrheit, dass sie immer noch einen seltsam nebulösen Platz zwischen öffentlichen Figuren und Privatpersonen einnehmen", stellte die australische Royal-Kennerin Elser fest.

Zudem würde Lilibet immerhin Platz acht in der britischen Thronfolge einnehmen. Mitglieder der Königsfamilie veröffentlichen für gewöhnlich schon ausgewählte Tauffotos.

Laut Elser müssten Harry und Meghan nun entscheiden, ob sie nach Lilibets Taufe ein Foto ihrer Tochter herausgeben - auch wenn dies nur ein Foto ihrer Finger oder ihrer Zehen sei. Letzteres scheint ihrer Meinung nach "nicht ausgeschlossen".

Meghan: "Sollte Archie auf Silbertablett präsentieren"

Das sei jedoch bestimmt eine "schwierige Entscheidung" für die Sussexes, so die Adels-Expertin. Für Meghan und Harry gilt es nun, den Spagat zwischen Publicity und Privatsphäre zu schaffen.

In der nicht autorisierten Sussex-Biografie "Finding Freedom" wird ja behauptet, dass Meghan während ihrer Zeit in London das Gefühl gehabt habe, dass man von ihr erwarte, ihren Sohn Archie "auf dem Silbertablett zu präsentieren".

Laut den beiden Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand habe sich Meghan von der Königsfamilie unter Druck gesetzt gefühlt, als es um die Taufe und der Veröffentlichung von Tauf-Fotos ihres Sohnes Archie ging.

Am 6. Juli 2019 wurde der Sohn von Prinz Harry und Meghan unter Ausschluss der Öffentlichkeit getauft. Meghan und Harry veröffentlichten danach lediglich zwei offizielle Fotos: Ein Familienportrait im Kreise der Royals und ein intimes Schwarz-Weiß-Foto, auf dem nur sie zusammen mit Archie zu sehen sind.

"Im Nachhinein war die Abwicklung von Archies Taufe ein Wendepunkt für das Paar und man kann eine Verbindung zwischen der damaligen Aufregung zum 'Megxit' ziehen", schlussfolgert jetzt auch Elser.

Taufe ohne Queen?

Ob es nun ein offizielles Tauf-Foto von Lilibet geben wird, oder nicht - Elser ist sich zumindest sicher, dass ihre Taufe das Potenzial habe, "Harrys Beziehung zur königlichen Familie zu verbessern oder dieser weiter zu schaden". Die Sussexes müssten demnach auch entscheiden, ob sie Lilibet wirklich in den USA taufen lassen wollen.

"Wenn sich die Sussexes dazu entschließen, die Zeremonie in Kalifornien abzuhalten und damit die Queen, die nicht mehr international reist, von der Teilnahme ausschließen, würde das als eine klare Ablehnung der königlichen Familie gesehen werden", stellt sie fest. Die Sussexes selbst haben sich zu der Taufe ihrer Tochter bisher aber nicht geäußert.

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