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Matthias Reim und Sohn Julian: So veränderte die gemeinsame Tour ihre Beziehung

Julian begleitet seinen Vater auf der aktuellen "Verdammt, ich lieb dich"-Tour als Backgroundsänger.
Matthias Reim mit Lederjacke vor einer Backsteinwand.

Matthias Reim (68), einer der bekanntesten Schlagerstars Deutschlands, gewährt seltene Einblicke in seine private Welt und die besondere Beziehung zu seinem Sohn Julian. 

Der 29-Jährige begleitet seinen Vater auf der aktuellen "Verdammt, ich lieb dich"-Tour als Backgroundsänger. Nun sind sie also nicht mehr nur Vater und Sohn, sondern auch Kollegen, die auf der Bühne ein Massenpublikum begeistern. Doch die gemeinsame Zeit bedeutet weit mehr als nur (intensive) musikalische Zusammenarbeit – sie hat das Verhältnis zwischen ihnen nachhaltig geprägt, wie die beiden Brisant verrieten.

"Es geht einem ja nicht immer super"

Die intensive Zusammenarbeit hat die Beziehung zwischen Matthias und Julian gestärkt, wie beide betonen. Der Schlagerstar beschreibt, wie die Tour ihnen ermöglicht, viel Zeit miteinander zu verbringen, was in der Vergangenheit oft nicht der Fall war. Diese Nähe hat ihnen die Möglichkeit gegeben, miteinander zu reden – auch in schwierigen Momenten. "Und es geht einem ja nicht immer super. Dann hast du immer jemanden, mit dem du reden kannst," betont Matthias Reim im Gespräch mit Brisant.

In dieselbe Kerbe schlägt Sohn Julian: "Wir sind auf Tour mehr Vater und Sohn als wir es eigentlich davor waren", verrät er. "Wir hatten eine gute Beziehung, muss man sagen. Es ist einfach nur noch besser geworden."

Das Vertrauen zwischen den beiden Männern ist durch die Zusammenarbeit gewachsen. Jeden Abend singen sie gemeinsam ein Duett, und bei einem Konzert in Dresden überließ Matthias Reim seinem Sohn sogar die Bühne komplett für einen Song, wie Brisant berichtet. Solche Momente zeugen von der Wertschätzung und dem Stolz, den Matthias gegenüber seinem Sohn empfindet. "Es ist einfach schön zu sehen, wie er sich entwickelt, wie er seinen Weg geht," so der stolze Vater im Interview.

Ehrlichkeit als Basis

Klingt zwar alles nach Friede-Freude-Eierkuchen – und vielleicht ist es das auch – aber eine idealisierte Vater-Sohn-Beziehung sucht man bei den beiden trotzdem vergeblich. Stattdessen legen sie großen Wert auf Offenheit, insbesondere wenn es um die gemeinsame Leidenschaft geht: die Musik.

Kritik wird von beiden Seiten ehrlich geäußert, auch wenn sie manchmal schmerzhaft sein kann. "Wir können sehr ehrlich sein und sagen: Tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber so funktioniert der Song nicht," erklärt Matthias Reim. Diese direkte Kommunikation hat auch Julian geprägt, der die ehrliche Meinung seines Vaters schätzt – vor allem, wenn es um seine eigene Musik geht.

Julian erzählt gegenüber Brisant von der Reaktion seines Vaters auf seinen aktuellen Song "Aloe Vera". Nie wird Julian vergessen, was dieser sagte, als er während eines gemeinsamen Urlaubs in Italien die ersten Zeilen vorspielte. "Er meinte: Endlich hast du einen Hit."

Übrigens: Die "Verdammt, ich lieb dich"-Jubiläums-Tournee wird 2027 fortgesetzt. 

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