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Hass im Netz: Kabarettist Christoph Fälbl springt Kathi Straßer bei

Der Kabarettist zeigt sich irritiert von der großen Welle des Hasses im Internet.
Christoph Fälbl

Schon seit einiger Zeit fällt auf, dass beleidigende Kommentare in den Sozialen Medien immer mehr und immer heftiger werden. Erst kürzlich traf es die Schauspielerin Katharina Straßer, die in einem "Seitenblicke"-Beitrag augenzwinkernd meinte, dass sie sich als gebürtige Tirolerin mit dem Wort "Gaugau" schwer tue. Eine Welle des Hasses traf sie daraufhin.

Jetzt hat sich auch Kabarettist Christoph Fälbl diesbezüglich in einem Video auf Facebook zu Wort gemeldet. "Was da die Leute geschrieben haben, weil sie das Wort ,Gaugau' lustig findet. Entschuldige, hallo, wen interessiert, was ihr dazu zu sagen habt? Ihr beurteilt Menschen, die ihr nicht einmal kennt. Meine Urgroßmutter hat gesagt, sowas tut man nicht", stellt er sich auf Straßers Seite.

Generell würde ihn die "unglaubliche Welle an Hass in diesem Land" irritieren. "Nach der Pride-Parade zum Beispiel. Was ich da gelesen habe, ist unfassbar. Ich verstehe es nicht, es tut euch keiner was. Außerdem, müsst ihr zu allem euren Senf dazugeben, der keinen interessiert? Es tut mir wirklich leid für euch. Es muss dir ja nicht gefallen, aber dann schau halt nicht hin."

Und dann wurde er noch richtig deutlich: "Bitte, seids froh, dass ihr in einem Land lebt, wo diese blöden Aussagen getätigt werden können. Und bitte, seids ein bissl freundlich zueinander, das Leben ist schön." 

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