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08/22/2021

Luke Mockridge kündigt nach Vorwurf der versuchten Vergewaltigung TV-Pause an

Der Comedian meldete sich nach einer längeren Social-Media-Pause auf Instagram zu Wort.

Der Komiker Luke Mockridge hat sich nach längerer Social-Media-Absenz in einem Video auf Instagram zu Wort gemeldet. In dem achtminütigen Clip geht er erstmals auf den Vorwurf einer früheren Partnerin ein. Diese hatte vor einigen Monaten angegeben, Mockridge habe während ihrer Beziehung versucht, sie zu vergewaltigen.

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Massive Anfeindungen im Netz folgten. "Die versuchen einen Menschen aus mir zu machen, der ich nicht bin. Ich werde mit Sachen konfrontiert, die nie passiert sind", so Mockridge nun in dem Video. TV-Auftritte werde es in diesem Jahr keine mehr geben, so der 32-Jährige, der die Anschuldigungen gänzlich bestreitet. Die Staatsanwaltschaft sei zum Ergebnis gekommen, "dass kein Tatverdacht vorliegt", so Mockridge weiter.

Sind Sie Opfer einer Straftat geworden? Informationen, kostenlose Beratung und Unterstützung erhalten Sie bei der Verbrechensopferhilfe WEISSER RING. Telefonberatung unter: 0800 112 112

Wenn Gewalt oder Missbrauch einen Ihrer Angehörigen, Bekannten, eine Schülerin oder einen Schüler betreffen, dann wenden Sie sich an die Beratungsstelle Die möwe. Telefonberatung unter: 01 532 15 15

Wenn Sie als Frau von Gewalt betroffen sind, wenden Sie sich an die Frauenhelpline. Die Beratungs- und Hilfsangebote sind kostenlos und das Team rund um die Uhr erreichbar. Telefonberatung unter: 0800 222 555

Mockridges Exfreundin Ines Anioli hatte ihre Erfahrungen mit einer toxischen Beziehung, wie sie sagt, in der Vergangenheit in ihrem Podcast thematisiert - ohne Namen zu nennen. Auf Instagram schrieb sie im Oktober 2020: "Ich hab Gewalt erlebt. Sexuelle Gewalt. Gewalt gegen meinen Körper und gegen meine Seele. Es fühlt sich an, wie ein schwerer Unfall, bei dem mein Leben zerquetscht wurde. Die Wunde könnt ihr von aussen nicht sehen. Was ihr seht ist, dass ich mich anders bewege. Benehme. Rede. Bin. Ich habe keinen Sex mehr, kann nicht mal mehr drüber nachdenken. Höre ich das Wort, krampft mein ganzer Körper. Ich hab Alpträume. Nachts. Und tagsüber. Ich bin gefangen in mir selbst, hilflos. Ich fühl mich als Opfer, bestimmt von diesem schlimmsten, dunkelsten Teil meiner Geschichte, von Erlebnissen, die mich so gefangen nehmen, dass sie mir mein Ich kaputt machen."

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Nach Bekanntwerden der Vorwürfe veröffentlichte Luke Mockridges Stamm-Sender Sat.1 ein Statement, das vielen sauer aufstieß. Darin war zu lesen: "Es gibt aus guten Gründen kein juristisches Verfahren gegen Luke. Einen Menschen aufgrund von Gerüchten in den sozialen Netzwerken an den Pranger zu stellen, ist eine moderne Form der Lynchjustiz."

Eine Stellungnahme wie diese trage dazu bei, dass sich Betroffene sexualisierter Gewalt nicht trauen, ihre Erlebnisse anderen anzuvertrauen, so die Kritik.

Mockridge plane seine Rückkehr auf den Bildschirm und die Bühne im kommenden Jahr, sagt er auf Instagram.

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