Lindsay Lohan macht sich gut im Leichenschau­haus

Positive Nachrichten von der Skandalnudel: Lohan erntet Lob von der Richterin für die gute Arbeit im Sozialdienst.

Viel Lob geerntet hat Skandalnudel Lindsay Lohan in letzter Zeit wahrlich nicht. Mitte Dezember war es endlich so weit. Die 25-jährige Schauspielerin, die inzwischen ein Dauergast in Gerichtssälen geworden ist, wurde bei einer ... ... Anhörung dafür gelobt, dass sie ihre Bewährungsauflagen erfüllt. "Miss Lohan, sie haben tatsächlich ihre Arbeit getan", sagte Richterin Stephanie Sautner im Gericht von Los Angeles. Sautner vermerkte, dass ... ... Lohan zwölf Tage Sozialdienst im Leichenschauhaus bereits vor der gesetzten Frist absolviert habe. Bei ihrer Ankunft ins Gerichtsgebäude hatte sie noch besorgt geschaut, ein ... ... braves Lächeln machte sich nach dem Lob der Richterin auf dem Gesicht des ehemaligen Kinderstars breit. Gut ... ... gelaunt verließ sie das Gebäude. Bahnt sich da etwa ein Reifeprozess bei der ungezähmten Lohan an? Die Vergangenheit lässt Zweifel daran, denn erst Anfang ... ... November musste sie für 30 Tage ins Gefängnis. Der Grund: Sie hatte wiederholt gegen die Bewährungsauflagen verstoßen. Ein Gericht im kalifornischen Beverly Hills hatte angeordnet, dass sie ihre Haftstrafe am 9. November antreten muss. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Gericht die Haftstrafe über das US-Starlet verhängt. Lohan nimmt es bekanntermaßen mit den Bewährungsauflagen nicht so genau, ... ... statt den ihr auferlegten Sozialdienst zu verrichten, zog sie sich lieber aus. Die passionierte Gesetzesbrecherin ließ für den Playboy die Hüllen fallen. Tiefe Einblicke hat sie ... .. bestens drauf. Weniger gut hingegen ist ihre Einstellung zu den Bewährungsauflagen, die ihr in der Vergangenheit vom Gericht auferlegt wurden. Im Oktober ist das ... ... US-Starlet  - nur einen Tag nachdem ihr eine Richterin wegen Verstößen gegen ihre Bewährungsauflagen die Leviten gelesen hatte - erneut ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen. Nach Angaben der Behörden erschien Lohan mit deutlicher Verspätung zur gemeinnützigen Arbeit in der Leichenhalle von Los Angeles und wurde wieder nach Hause geschickt. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter zeigte sich die 25-Jährige daraufhin reumütig. Lohan entschuldigte sich in einer Twitter-Botschaft. "Es wird nicht mehr vorkommen, ich weiß jetzt wo ich hingehen muss", schrieb sie. Außerdem sei sie "mit all dem Stress und Druck" so froh wie nie, sich einer Therapie zu unterziehen.

"Bewährung ist ein Geschenk. Es ist ein Geschenk, kein Recht", hatte Richterin Stephanie Sautner dem Starlet eingeschärft. Doch statt um 08.00 Uhr begann Lohan den Arbeitstag mit einer Verspätung von 41 Minuten an der Leichenhalle - und wurde abgewiesen. "Sie kann gerne zurückkommen, aber sie muss pünktlich sein", sagte Leiter Craig Harvey. Eine Woche davor hatte ... ... Richterin Sautner bei einer Anhörung Lohans Bewährung aufgehoben. Sie rügte die Schauspielerin, dass sie ihre Auflagen nicht erfüllt habe. Die Schauspielerin wurde in Handschellen aus einem Gericht geführt. Lohans Anwältin stellte noch am selben Tag die Kaution für ihre Mandantin. Gegen Zahlung von 100.000 Dollar (72.317 Euro) kam die Schauspielerin vorläufig wieder auf freien Fuß.

Lohan war mit goldener Handtasche in einem weißen,  ... ... ärmellosen Kleid vor Gericht erschienen. Es war eigentlich ein Routinetermin, bei dem die Richterin ihre Fortschritte prüfen wollte. Doch Sautner kritisierte Lohan mit scharfen Worten. Wohl zu Recht, denn zahlreiche Termine in einem Frauenhaus, in dem sie Sozialdienst leisten sollte, ließ Lohan sausen. Von den geforderten 360 Stunden in der Einrichtung habe sie in den vergangenen Monaten nur 21 Stunden absolviert. Lohans Anwältin, Shawn Holley, nahm ihre prominente Mandantin in Schutz. Die Schauspielerin hätte für Jobs nach Europa reisen müssen. Lohan verdiene für sich selbst und ihre Familie den Lebensunterhalt, sagte sie. Die Richterin setzte eine weitere Anhörung, empfahl der Schauspielerin, bis zur nächsten Anhörung die Sozialdienste in der Notunterkunft für Frauen und in dem Leichenschauhaus abzuleisten.

Alles deutet daraufhin, dass ... ... Lohan ihr Leben einfach nicht in den Griff kriegt. Bereits im Mai ... ... war sie glimpflich davon gekommen und konnte eine Haftstrafe abwenden. Dass Lilo ihre Freiheit aufs Spiel setzt, scheint ihr ebenso egal zu sein wie ihr Äußeres. Bei einer Premiere Anfang Oktober in Hollywood versuchte sie zu glänzen, ... ... was ihr aber nicht ganz gelang: Mit leerem Blick und kaputten Zähne zeigte sie sich am Red Carpet - gezeichnet von ihrem exzessiven Lebenstil. Das Starlet erschien in den vergangenen Jahren öfter vor Gericht als auf der Leinwand. Auch im vergangenen Sommer stand Lohan vor Gericht: Die Schauspielerin wurde von einer ehemaligen Angestellten der Betty Ford Klinik, in der Lohan auf Entzug war, wegen Körperverletzung geklagt. Pflegerin Dawn Holland behauptete, sie hätte sich bei dem Zwischenfall so stark verletzt, dass sie ihre Arbeit nicht mehr ausführen konnte. Ihr Anwalt erklärte, die Pflegerin hätte sich während des Kampfes mit Lohan ein De Quervain Syndrom, zu Deutsch Sehnenscheidenentzündung, zugezogen. Lohan war von der neuen Klage wenig überrascht. Sie unterstellt Holland nur auf ihr Geld aus zu sein, womit sie vermutlich Recht hat. Denn das Gerangel zwischen den beiden Frauen im Dezember dauerte nicht länger als acht bis zehn Sekunden. Holland wollte Lohan dazu zwingen einen Alkoholtest zu machen, nachdem die Schauspielerin aus der Klinik ausgebüchst war. Lohans Anwältin sagte laut people.com zu Richterin Stephanie Sautner, dass es Lohan aufgrund von "finanziellen Problemen" nicht möglich gewesen wäre, sich der UCLA Behandlung zu unterziehen. Doch die Richterin ließ sich von einer möglichen Pleite des Starlets nicht beeindrucken. "Wenn sie nicht die Möglichkeit hat es zu bezahlen, dann muss sie jemanden finden, der ihr aushilft." Harte Worte einer Richterin. Danach hatte Lohan keine andere Wahl als zu sagen, dass sie einen Weg finden werde. Doch Lindsay hat ein noch ein anderes Problem: Paparazzi. Aufgrund der ständigen Verfolgung könne sie auch nicht an den leistbareren Gruppenberatungen teilnehmen, denn die Fotografen würden die Sitzungen stören. Dabei hatte das Starlet bislang Glück im Unglück. 

Nach dem Geständnis des Diebstahls einer Halskette wurde der exzessverliebten Jungschauspielerin Lindsay Lohan am 30. Juni die Fußfessel abgenommen. Ihr drohten bis zu drei Jahre Haft, da sie wegen anderer Vergehen noch auf Bewährung war. Sie gestand, zeigte Reue und bekam vier Monate Gefängnis, die zu einem Hausarrest von fünf Wochen umgewandelt wurden. 

Man muss kein Hellseher sein, um prophezeien zu können: Die Seifenoper "Lohan" nimmt vermutlich noch lange kein Ende.
(kurier / mod, sog, anh, spp, lyk) Erstellt am
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