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Stars
12/27/2019

Leonardo DiCaprio tritt erneut gegen Brasiliens Präsident auf

Hollywoodstar setzt sich für Schutz des Regenwalds im Amazonasgebiet ein - und kritisiert immer wieder den brasilianischen Präsidenten Bolsonaro.

US-Schauspieler und Umweltaktivist Leonardo DiCaprio hat den illegalen Bergbau im Amazonasgebiet kritisiert. Er veröffentlichte am Donnerstag bei Instagram eine Luftaufnahme von einem Treffen von Anführern der indigenen Völker Yanomami und Yek'wana aus dem Norden Brasiliens.

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Im Innenhof eines Gemeinschaftshauses hatten sie sich so aufgestellt, dass ihre Körper den Schriftzug "Kein Bergbau" (Fora Garimpo) bildeten. "Eine starke Botschaft", kommentierte DiCaprio. Der Hollywoodstar setzt sich schon seit längerem für den Schutz des Regenwalds im Amazonasgebiets ein und ist bereits mehrfach mit dem rechten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro aneinandergeraten.

"Obwohl das brasilianische Recht den Bergbau auf dem Land der Yanomami verbietet, sind zuletzt Tausende Goldschürfer in das Reservat eingedrungen", schrieb DiCaprio neben dem Foto auf Instagram. Das Bild wurde von der Nichtregierungsorganisation Instituto Socioambiental verbreitet und stammt von einem Treffen Ende November tief im Amazonasregenwald. Nach Angaben der Organisation haben sich rund 20.000 Goldsucher auf dem Land der indigenen Gemeinschaften niedergelassen. Sie verbreiten häufig Krankheiten wie Malaria und verschmutzen die Flüsse mit giftigem Quecksilber.

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