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28.07.2017

Exzesse mit Robin Williams: Enthüllungen über Dianas Dodi

Ehemaliger Nachtclubbesitzer erinnert sich in neuem Buch an Dodi Al-Fayeds Party-Exzesse im legendären "Studio 54".

Mit dem ägyptischen Geschäftsmann Dodi Al-Fayed fand Prinzessin Diana ihr spätes Liebesglück, doch dieses währte nicht lange: Nur wenige Wochen nach ihrem Kennenlernen verunglückte das Paar bei einem Autounfall in Paris tödlich. Nun enthüllt ein neues Buch bisher unbekannte Details über den damaligen Freund von Lady Diana.

Drogenexzesse in Schwulenclubs & im "Studio 54"

Er sei ein Party-Typ mit einer Vorliebe für Kokain gewesen, behauptet der ehemalige "Studio 54"-Besitzer Mark Fleischmann in seinem Buch über den legendären New Yorker Nachtclub, in dem Dodi Al-Fayed in den 80er Jahren Stammgast gewesen ist. Mit prominenten Freunden wie Liza Minelli, Joe Jocker und Schauspieler Robin Williams habe Al-Fayed regelmäßig die New Yorker Nachtszene unsicher gemacht.

Dodis starbesetzte Clique war bekannt als "Dawn Patrol", die oft bis in die frühen Morgenstunden Party machte. Vor allem im lasziven "Studio 54", in dem auch Supermodels und Promis wie Andy Warhol oder Mick Jagger ein und ausgingen, hätte Al-Fayeds Party-Crew gern gefeiert – und dabei jede Menge Drogen konsumiert.

"Dodi liebte Quaaludes (Anm. Methaqualon, ein als Betäubungs- und Rauschmittel verwendeter Arzneistoff), Kokain von guter Qualität und heiße Frauen - und er besaß reichlich viel von allem", erzählt Fleischmann, der den Club zwischen 1981 und 1984 leitete.

Auch im Schwulenclub "Crisco Disco" habe Al-Fayed oft gefeiert und "gefährliche" Partys in verlassenen Häusern, Hotelsuits und Privatjets geschmissen, an denen auch Fleischmann teilnahm.

Die Feiern von damals beschreibt der ehemalige Nachtclubbesitzer als "Sodom und Gomorrah-Szene", eine "Welt voll Stars, Drogen, Macht und Sex."

Er selbst habe es schließlich zu weit getrieben, musste in der Betty Ford-Klinik auf Entzug gehen und seinen Nachtclub verkaufen.

Diana zu Kokain überredet

Auch Lady Diana soll negative Erfahrungen mit Kokain gemacht haben. Das behauptete bereits 2005 Simone Simmons in ihrem Buch "Diana: The Last Word". Demnach soll die Prinzessin von ihrem Freund dazu gedrängt worden sein, das Rauschmittel zu probieren.

Die Kokain-Erfahrung sei aber so schlimm gewesen, dass sich Diana schwor, die Droge nie wieder zu konsumieren und stattdessen Süchtigen zu helfen. "Sie dachte, sie bekommt einen Herzinfarkt und würde sterben, als sie Kokain probierte", so Simmons, die behauptet, dass Diana auch versucht habe, Dodi Al-Fayed in den Wochen vor ihrem Unfall am 31. August 1997 vom Kokain abzubringen.