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04.09.2017

Kindererziehung: Welche Fehler Promi-Mütter machen

Wie schwer es sein kann, die perfekte Mutter zu sein, erklären Megan Fox und Drew Barrymore.

Kindererziehung: Welche Fehler Promi-Mütter machen

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Der "Buffy"-Star gibt offen zu, ihren Partner seit der Geburt ihrer Tochter zu vernachlässigen. "Kinder verändern alles. Sie haben Vorrang, nicht mehr dein Partner. Zeit für Zweisamkeit kommt da zu kurz." Da wird sich Freddie Prince Jr. aber nicht freuen.

Dass Mutterschaft ganz schön schwer sein kann, wissen auch Promi-Mamis: Megan Fox erzählt über ihre Mutterschaft: "Ein kleines Kind zu haben ist wirklich nicht einfach. Das bedeutet viel Arbeit. Ich habe anfangs keine Hilfe in Anspruch genommen, weil ich meine Fähigkeiten als Mutter überschätzt hatte. Ich hatte wirklich keine Ahnung, wie schwierig es mit Kindern sein kann."

Sie müsse außerdem auch arbeiten, weil sie sich um die Zukunft ihrer drei Söhne sorgt: "Ich muss einen Film pro Jahr machen, denn ich muss in ihre Zukunft investieren und in der Lage sein, ihre College-Ausbildung zu zahlen und für sie zu sorgen."

Kind und Karriere? Frauen können nach Ansicht von Schauspielerin und Regisseurin Drew Barrymore trotz aller Beteuerungen nicht alles im Leben haben. "Ich nicht. Ich schaffe das nicht", sagte sie dem Magazin Lucky.

"Ich bin in der Generation aufgewachsen, in der es hieß: Frauen können alles haben! Aber ich glaube nicht, dass das funktioniert." Mutterschaft und Karriere seien oft unüberbrückbare Gegensätze. "Ich glaube einfach, dass einige Dinge auf der Strecke bleiben", sagte die Mutter zweier kleiner Kinder, die ihre Töchter seit ihrer Trennung alleine erzieht.

J.Lo fand die Erziehungstipps äußerst nervig, die ihr unzählige Freunde schon während ihrer Schwangerschaft gabe. Sie hüte sich nun davor, selbst welche zu geben. Sich um Max und Emme  zu kümmern, sei ein ständiges Jonglieren.

Es sei eben nicht einfach, so wie für jede alleinerziehende Mutter, meint Lopez. Naja, ihre Nannys dürften ihr das Leben schon etwas erleichtern.

Auch die "How I Met Your Mother"-Schauspielerin hat zu wenig Zeit mit ihrem Mann Alexis Denisof verbracht. "Ehrlich gesagt, mein Mann und ich haben Zeit für uns gebraucht. Am Anfang hatten wir nur Augen für Satyana , wir hatten keine Nanny. Wir vergaßen einfach, dass wir auch Zeit für uns haben müssen. Jetzt kommt einmal die Woche ein Babysitter."

Julia Roberts hat extreme Angst davor, dass ihre zwei Kinder unter dem Ruhm ihrer Mutter leiden. Beruhigt hat sie erst die Tochter von Meryl Streep, die sie am Set eines Films kennenlernte.

Es sei kein Trauma für sie gewesen, dass ihre Mutter derart berühmt war, so Grace Gummer zu Julia Roberts. Mit neun Jahren hatte sie langsam begriffen wie bekannt ihre Mutter Meryl ist. Das gibt Roberts Hoffnung, dass auch ihre drei Kinder nicht allzu sehr an ihrem Ruhm leiden, gestand sie Vanity Fair.

In der Serie "Up all Night" ist sie als gestresste Mutter zu sehen. Nicht viel weniger chaotisch geht es bei Christina Appelgate im echten Leben zu. Seit Sadie auf der Welt ist, sei sie extrem unordentlich geworden. Seit der Geburt ihrer Tochter habe sie noch kein einziges Mal ihr eigenes Bett gemacht. Dazu sei sie einfach nicht mehr fähig bei all der Arbeit, so die Schauspielerin.

Die Ex von Sean Penn hat zwei fast erwachsene Kinder mit dem Womanizer. Sie selbst meint, dass sie leider oft anders reagiert, als sie es zunächst geplant hatte. "Du sagst 'Ok, ich werde es nie so machen wie es meine Mutter mit mir gemacht hat. Und dann überkompensierst du und bist noch übler", so Wright.

"Als ich ein Kind war, habe ich mir geschworen, zu meinen Kindern nie zu sagen 'Du musst das machen, weil ich es dir gesagt habe' und Dinge immer zu begründen." Ihre zwei Töchter (Haven und Honor) können allerdings anderes berichten. "Ich habe meine Regel schon des Öfteren gebrochen", gibt die erneut schwangere Alba offen zu. 

Die Kinder von Jada Pinkett und Will Smith sind selbst schon kleine Stars. Um ihre Lektionen zu lernen, werden sie aber nicht von Jada beschützt. Sie sollen selbst aus ihren Fehlern lernen und auch ruhig einmal auf die Nase fallen, so die Mutter von Jaden und Willow. "Ich sage ihnen was passieren wird, wenn sie einen Weg wählen. Aber ich sage ihnen auch 'geh ihn und sieh selbst'".