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03.06.2017

Katja Burkard rechnet mit RTL-Kollegen ab

In ihrem Job als Moderatorin musste sie sich erst bewähren. Vor allem ihre männlichen Kollegen hätten es ihr nicht immer leicht gemacht.

Seit 20 Jahren moderiert Katja Burkard nun schon "Punkt 12" auf RTL. Nun sprach sie mit der Zeitschrift Gala über Liebe am Set – und männliche Lästeranten. Denn nicht immer habe man(n) ihr den Erfolg gegönnt.

Sie musste sich erst beweisen

"Ich hatte mehr Zoff mit Männern als mit Frauen", gesteht die Moderatorin.

Vor allem, als sie zu Beginn ihrer Karriere mit ihrem Chef Hans Mahr zusammen kam, sei hinter Burkhards Rücken gelästert worden. Damals hätte Mahr sie als noch unerfahrene Redakteurin nach Las Vegas zum Boxkampf George Foreman gegen Axel Schulz geschickt.

"Dann erfuhr ich, dass da einige Kollegen lästerten, ich hätte den Job nur bekommen, weil ich was mit dem Chef hatte", erinnert sie sich.

Inzwischen hat sich die Wahlkölnerin nicht nur vor der Kamera bewährt. Sie hat auch bewiesen, dass die Sache mit dem Chef mehr als nur eine Romanze war: Sie ist mit Hans Mahr mittlerweile seit fast zwanzig Jahren zusammen und hat mit ihm zwei Töchter.

Freundschaft unter Kolleginnen

Mit ihren weiblichen Kolleginnen würde sie sich hingegen bestens verstehen: "Ich finde, wir haben hier eine gute Frauen-Solidarität. Frauke Ludowig, Birgit Schrowange, Ulrike von der Groeben. Das sind eben auch alles Frauen-Frauen. Wir kennen uns ja auch alle schon ewig und verbringen manchmal auch privat Zeit miteinander."

Nicht nur mit TV-Lady Birgit Schrowange ist sie seit Jahren befreundet, vor allem mit Frauke Ludowig verbindet die zweifache Mutter eine langjährige Freundschaft: "Frauke und ich kennen uns seit mehr als zwanzig Jahren. Haben beide eine ähnliche bodenständige Lebensgeschichte. Fraukes Eltern hatten eine Metzgerei, meine waren in der Gastronomie. Wir haben beide immer zu Hause mit anpacken müssen. Wir beide haben unsere Karrieren bei RTL als Reporterinnen gestartet und moderieren jetzt seit rund 20 Jahren unsere Sendungen."

Schon vor einiger Zeit hatte Burkard dem OK!-Magazin verraten, wie wichtig ihr Solidarität ist: "Man muss auch gönnen können. Neid finde ich ganz schlimm und ich kann auch nicht mit Menschen befreundet sein, die anderen nichts gönnen."