Kate & William: Gartenparty und Gedenkminute

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Die Brit-Royals besuchen Polen und Deutschland. Mit im Gepäck: eine Charme-Offensive.

Am zweiten Tag der Polen-Reise besuchten Kate und William das Konzentrationslager Stutthof in Sztutowo, wo sie den Opfern des Nazi-Regimes gedachten. Ohne ihre Kinder George und Charlotte werden die Royals die heutigen Termine wahrnehmen.

Prince William, the Duke of Cambridge and Catherin Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL Prince William, the Duke of Cambridge and Catherin Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL Prince William, the Duke of Cambridge and Catherin Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL Prince William, the Duke of Cambridge and Catherin Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL

Schon am Abend des ersten Tages ging es für Kate und William alleine zur Gartenparty, die für sie in Warschau organisiert wurde. Die Herzogin trug dabei einen polnischen Designer und genehmigte sich ein Glas Weißwein. Damit sind wohl alle Schwangerschaftsgerüchte beseitigt.

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Ursprünglich sollten Prinz William (35) und seine Frau Herzogin Kate (35) ohne ihre Kinder Polen und Deutschland besuchen. Doch dann entschieden sich die Royals kurzfristig um. Prinz George (3) und Prinzessin Charlotte (2) werden auch dabei sein, teilte der Kensington Palast mit.

Prince William, the Duke of Cambridge, his wife Ca Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL

Kinder für Charme-Offensive

Am Montag am frühen Nachmittag landete die Familie schließlich per Privatjet in Warschau und begrüßte Polens Präsident Andrzej Duda und die First Lady Agata Kornhauser-Duda.

Prince William, the Duke of Cambridge and his wife Foto: REUTERS/AGENCJA GAZETA From left, Britain's Kate, the Duchess of Cambridg… Foto: AP/Alik Keplicz

POLAND-BRITAIN-ROYALS-DIPLOMACY Foto: APA/AFP/AFP PHOTO/WOJTEK RADWANSKI Die beiden Kinder gelten als Geheimwaffen der Queen. Als George vor drei Jahren mit seinen Eltern nach Australien und Neuseeland reiste, wich die wachsende Monarchiemüdigkeit auf dem fünften Kontinent einem Hype um den herzigen Prinzen. George gilt seitdem als "Republikanerschreck". Nun erhofft sich die britische Regierung einen ähnlichen Effekt bei den Verbündeten in Polen und Deutschland.

Prince William, the Duke of Cambridge, his wife Ca Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL Prince William, the Duke of Cambridge, his wife Ca Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL

Prince William, the Duke of Cambridge, his wife Ca Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL Prince William, the Duke of Cambridge, his wife Ca Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL

Britain's Prince William, left, disembarks the pla… Foto: AP/Czarek Sokolowski Prince William, the Duke of Cambridge, his wife Ca Foto: REUTERS/KACPER PEMPEL Dort hat das Ansehen Großbritanniens unten den Brexit-Querelen gelitten. Der Besuch findet auf ausdrücklichen Wunsch des britischen Außenministeriums statt. "Die Tiefe unserer Freundschaft" werde sich trotz Brexits nicht verändern, pries William bereits im vergangenen Jahr die deutsch-britischen Beziehungen bei einem Besuch in Düsseldorf. Erste Station der Reise ist Warschau. Mehr als 800.000 Polen leben im Vereinigten Königreich. Kurz nach dem Brexit-Votum war es zu hässlichen Vorfällen gekommen.

Vorfälle mit Polen in England

Ein 40-jähriger Mann aus Polen starb in einer Kleinstadt nahe London, nachdem er von Jugendlichen angegriffen wurde. Ein polnischer Kulturverein in der britischen Hauptstadt wurde mit ausländerfeindlichen Graffiti beschmiert. Landesweit wurde ein Anstieg rassistischer Vorfälle registriert, deren Ziel immer wieder Polen waren. Das sollen die Royals nun mit bedeutungsvollen Gesten und schönen Bildern wieder ins Lot bringen.

Zweite Reise als Familie

Es ist erst die zweite offizielle Auslandsreise der Familie, zuletzt war sie vergangenen Herbst gemeinsam zu Besuch in Kanada. George und Charlotte entzückten mit Fotos von einer Kinderparty im Garten der Gouverneursresidenz in der Provinzhauptstadt Victoria: George fasziniert von Seifenblasen, Charlotte begeistert von Luftballons. Williams Versuche, bei einer Rede Französisch zu sprechen, gelangen leidlich, seine Zuhörer ließen den guten Willen zählen.

(kurier, Fotos: photopress.at / mich) Erstellt am
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