"Stört mich": Deutscher Schlagersänger ließ sich Brüste verkleinern
Der deutsche Schlagersänger Jürgen Milski, der durch die Reality-TV-Show "Big Brother" Anfang der Nullerjahre bekannt wurde, hat sich einem ästhetischen Eingriff unterzogen – und spricht auch offen darüber.
Wie der inzwischen 62-Jährige in einem Beitrag der Sendung "RTL Exclusiv" und auf seinem Instagram-Kanal erklärte, ließ er sich in einer Düsseldorfer Klinik die Brust verkleinern – eine Entscheidung, die vor allem durch sein Bedürfnis nach einem verbesserten Erscheinungsbild motiviert war.
"Brust fängt langsam an, größer zu werden"
"Neue Brüste – die gönnt sich Jürgen Milski": Mit diesen reißerischen Worten moderiert Frauke Ludowig den TV-Beitrag über den Schlagersänger an. Dieser erklärt auch den Grund für seine Entscheidung: Die Veränderungen seines Körpers, die dem normalen Altersprozess geschuldet sind, hätten ihn zunehmend belastet. "Die Brust fängt jetzt langsam an, immer größer zu werden. Das stört mich phänomenal."
Unumwunden gibt Milski zu, dass "die Optik mir schon ziemlich wichtig [ist]." Der Alltag sei für ihn immer schwieriger geworden: "Ich habe ja schon einen Ansatz zur Frauenbrust. Wenn ich ein T-Shirt trage, sieht man das extrem und genau das stört mich." Für den Kölner sei es wichtig, sich in seinem Körper wohlzufühlen und ein ästhetisches Erscheinungsbild zu wahren.
"Klassische Männerbrust"
Der behandelnde Arzt findet bei der Untersuchung klare Worte: "Das ist halt schon eine klassische Männerbrust." In der medizinischen Fachwelt ist dieses Phänomen als Gynäkomastie bekannt – eine Vergrößerung der Brustdrüsen bei Männern, die häufig hormonelle oder genetische Ursachen hat.
Im Beitrag sieht man Milskis Weg von der Diagnose bis zum OP-Tisch. Als erstes wurde Milski eingehend untersucht und die betroffenen Stellen am Körper markiert. Bei der Operation selbst werde, erklärt der behandelnde Arzt, zuerst das überschüssige Fett gelöst und anschließend das Drüsengewebe entfernt.
Die Operation selbst liegt mittlerweile mehrere Wochen zurück, und obwohl das endgültige Ergebnis frühestens erst nach sechs Monaten sichtbar sein wird, zeigte sich Milski im TV-Beitrag bereits jetzt glücklich: "Und jetzt, wo ich das Korsett ausziehen darf, bin ich wirklich richtig zufrieden." Zum Schluss läuft er, ganz im Stil von David Hasselhoff zu seinen besten Baywatch-Zeiten, in Zeitlupe den Strand entlang.
Keine Seltenheit bei Männern
Die sogenannte Gynäkomastie ist bei Männern keine Seltenheit "und betrifft deutlich mehr Männer, als man denkt", ist im dazugehörigen Instagram-Beitrag zu lesen. Obwohl einige Betroffene durch Sport und Ernährung versuchen, ihre Brustform zu verändern, führt dies nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen. In solchen Fällen kann ein chirurgischer Eingriff eine Lösung sein.
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