© APA/AFP/POOL/GLYN KIRK

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01/31/2021

Herzogin Kate in Selfie-Video privat wie nie

Es sei nicht nur wichtig, aktuell auf die psychische Gesundheit von Kindern zu achten, so die dreifache Mutter, sondern auch auf jene der Eltern.

Die britische Herzogin Catherine hat in einer persönlichen Videobotschaft auf Instagram und Twitter das Thema pychische Gesundheit von Eltern und Kindern thematisiert. Es sei wichtig, für das eigene mentale Wohlbefinden zu sorgen, um für den Nachwuchs die "allerbeste Version" seiner selbst zu sein, so Kate, die den Clip im Selfie-Modus auf dem Gelände des Landsitzes Anmer Hall in Norfolk drehte - in Freizeitkleidung, offenbar während eines privaten Spazierganges.

"Egal ob durch Fotografie, durch Kunst, durch Theaterspielen, durch Musik oder Poesie - es geht darum, Dinge zu finden, die einem ein gutes Gefühl geben", meint die 39-Jährige. "Dies ist eine äußerst herausfordernde Zeit für uns alle. Bitte kümmern Sie sich auch um sich selbst. Finden Sie heraus, wie Sie Ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen können oder sprechen Sie mit jemandem", rät sie.

Kate und William im Einsatz für die Seelsorge

Auch ihr Mann Prinz Wiliam hat im Jänner im Gespräch mit britischen Rettungsbediensteten und Seelsorgern seine Sorge ausgedrückt, die Pandemie könne etliche Menschen traumatisieren. "Sie sehen so viel Traurigkeit, Trauma, Tod, dass es Ihr eigenes Leben beeinflusst, weil es immer da ist", sagte William in seinem virtuellen Austausch mit den Vertretern der Berufsgruppen, die Tag für Tag an vorderster Front gegen die Folgen der Corona-Pandemie kämpfen.

"Wenn man so viel Tod und so viel Verlust sieht, beeinflusst das, wie man die Welt sieht", so William, der auch über seine Erfahrungen als Rettungsflieger in der britischen Armee sprach. Großbritannien zählt seit Beginn der Pandemie bereits rund 90.000 Todesopfer mit Covid-19 auf dem Totenschein. Insbesondere in London geraten die Krankenhäuser derzeit an ihre Belastungsgrenzen.

Prinz William und Kate unterstützen zudem finanziell eine Telefonseelsorge-Hotline, bei der Beschäftigte mit traumatischen Erfahrungen Hilfe suchen können. Vertreter der Rettungsdienste und Seelsorger äußerten jedoch die Sorge, dass angesichts der hohen Belastung viele ihre eigene psychische Gesundheit hinten anstellen könnten. Dies könne langfristig gefährliche Konsequenzen haben.

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