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08.06.2018

Wie die jungen Windsors auf Fan-Fang gehen

PR-Profis: Allein auf Instagram interessiert sechs Millionen Follower, was Harry, Meghan, Kate, William & deren Kids so machen.

Vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry (33) musste Meghan (36) ja all ihre Social-Media-Profile löschen. Denn ab dem Zeitpunkt ihres Eintritts in die königliche Familie ist sie auf Instagram und Co. keine Privatperson mehr, sondern muss sich einen Account mit ihrem Ehemann sowie mit Herzogin Kate (36), Prinz William (35) und mit deren Kindern, George (4), Charlotte (3) und Louis (1 Monat) teilen.

Ein "Like" für die Royals

Inzwischen haben sich auch britischen Royals dem Social-Media-Trend gebeugt: Unter kensingtonroyal werden ausgesuchte Bilder zu den Aktivitäten dieser sieben Royals hochgeladen - und das interessiert aktuell immerhin sechs Millionen Menschen. So viele Follower haben sie nämlich auf Instagram. Doch wem folgt die junge königliche Generation selber?

Nun gut, es sind nicht ganz so viele: Gerade einmal 87 Personen beziehungsweise Organisationen dürfen sich über ein Like der Royals freuen. Meist sind das nationale und internationale Medien wie BBC, The Sun oder CNN. Da sollen wohl gleich alle News abgefangen werden, die die Runde machen. Man folgt auch der „10 Downing Street“ – hinter diesem Profil verbirgt sich der britsche Premierministe und dem schwedischen "Kungahuset".

Auffällig: Auf der Abonnement-Liste sind sehr wenige Privatpersonen. Da dürfen sich Michelle und Barack Obama geehrt fühlen, sowie Alex Lubomirski (Hochzeitsfotograf von Harry und Meghan) und die Hochzeitstortenbäckerin Philippa Craddock.

"Wertvollste britische Marke"

Auch auf Twitter versuchen die jungen Royals natürlich fleißig Fans zu generieren. Da verstand es sich von selbst, dass auch die ersten Fotos von Williams und Kates drittem Kind, Prinz Louis, kurz nach dessen Geburt im April brühwarm mit den Royal-Fans geteilt wurden.

Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle wurde ebenfalls unter dem Hashtag #RoyalWedding im Netz beworben - denn wer in die britische Königsfamilie einheiratet, muss natürlich auch etwas zum Geschäftsmodell der Queen beitragen. Nicht umsonst bezeichnet deren Mann Prinz Philip die royale Familie mit Vorliebe als "Die Firma."

Denn auch wenn die Windsors kein Unternehmen im klassischen Sinn sind, tragen sie nicht unmerklich zum Wohlstand des Landes bei.

Die königliche Familie sei eine der "wertvollsten britischen Marken", glaubt auch David Haigh, der Geschäftsführer von Brand Finance. "Man mag von der konstitutionellen Monarchie halten, was man will, aber es gibt wenig Zweifel, dass sie erheblich zum Wohlstand Großbritanniens beiträgt", so der Finanz-Guru.

Und auch Herzogin Meghan erweist sich nach nur wenigen Wochen im Dienste der Queen bereits als äußerst rentabel: