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13.06.2017

Ex-GNTM-Model rechnet mit Fashionbiz ab

Die ehemalige GNTM-Teilnehmerin sprach über den Magerdruck in der Modebranche und ihre neuen Ziele.

Hana Nitsche wurde 2007 als Drittplatzierte von "Germany’s Next Topmodel" bekannt. Seitdem versuchte die heute 31-Jährige, auch international als Model durchzustarten. Doch wie sie nun verriet, habe der Magerwahn sie unglücklich gemacht.

"War fast an der Magersucht dran"

"Klar, mir wurde gesagt: 'Du hast Cellulite, du bist zu fett, solche Geschichten'. Nur weil ich mal ein, zwei Kilo mehr drauf hatte und trotzdem noch schlank war. Dann wurde trotzdem an mir herumgenörgelt", erzählte Nitsche gegenüber Stylebook.

Schließlich sei ihr der Druck, überdurchschnittlich schlank zu sein, zu viel geworden: "Als ich in Mailand und Paris gelaufen bin, war ich superdünn und hatte eine Mini-Größe. Da war ich fast an der Magersucht dran, weil ich für mehrere Tage nichts mehr gegessen hatte und mich gequält habe. Selbst dann hat es geheißen, dass ich noch nicht dünn genug sei. Irgendwann möchte man das nicht mehr."

In den letzten Jahren arbeitete Nitsche als Unterwäschemodel in den USA. Hier bewohnt sie ein kleines Apartment in New York. Für Schlagzeilen sorgte Hana vor allem mit ihrer Beziehung mit dem amerikanischen Multi-Millionär Russell Simmons, mit dem sie zwischen 2012 und 2013 für einige Monate liiert war.

Von 2015 bis 2016 war Nitsche mit dem US-Fitnsess-Coach Sam Mooman zusammen, ansonsten ist es still geworden um Heidis ehemaliges Topmodel.

Neustart als Sängerin?

Doch nun möchte Hana Nitsche auf einem ganz neuen Terrain durchstarten: Nachdem sie Anfang des Jahres bereits bei dem Gesangswettbewerb "It Takes 2" bei RTL teilgenommen hatte, bringt sie jetzt ihre erste Single "Love" auf den Markt.

Unterstützung bekommt sie dabei übrigens von ihrem wohlhabenden Ex-Freund, Hip Hop-Mogul Simmons: "Er hat es auch ganz lange nicht gewusst, weil ich es geheim gehalten habe und es ist nur rausgekommen, weil ein Video meines Gesangsunterrichts geleakt wurde. Jetzt unterstützt er mich voll, findet den Song toll und hat ihn auch in seinem Freundeskreis gezeigt. Wenn jemand was von Musik versteht, dann ist er das und das gibt mir Rückhalt. Ich finde es schön, dass wir so freundschaftlich miteinander umgehen können, auch wenn wir uns getrennt haben."