Ernst bei Papst-Besuch in Monaco: Wieso sieht man Gabriella und Jacques fast nie lächeln?
Papst Leo XIV. besucht das Fürstentum Monaco
Papst Leo XIV. hat am Wochenende als erster Papst seit fast 500 Jahren das Fürstentum Monaco besucht. Dabei warb das katholische Kirchenoberhaupt eindringlich für den Frieden in der Welt. "Gewöhnen wir uns nicht an den Lärm der Waffen, an die Bilder des Krieges!", forderte er am Samstag bei einer Stadionmesse vor Tausenden Menschen. Heute würden weltweit so viele Pläne geschmiedet, um Unschuldige zu töten. "Wie viele falsche Gründe werden vorgebracht, um sie aus dem Weg zu räumen", kritisierte der Papst laut der Nachrichtenagentur Kathpress.
Der Hartnäckigkeit des Bösen stehe die ewige Gerechtigkeit Gottes gegenüber, die neues Leben schenke, sagte Leo XIV. bei der Messe im Stade Louis II des Fußballklubs AS Monaco. "Frieden ist nicht bloß ein Kräftegleichgewicht, sondern das Werk gereinigter Herzen, von Menschen, die im anderen einen Bruder und eine Schwester sehen, die es zu behüten gilt, nicht einen Feind, der vernichtet werden muss.
Gabriella und Jacques: Kleine Profis bei Papstbesuch
Unter den Anwesenden waren auch Fürst Albert II. und Fürstin Charlène mit ihren Kindern Gabriella und Jacques sowie weitere Mitglieder der Familie Grimaldi. Während Charlène der Ansprache des Papstes in Weiß beiwohnte, hüllten sich ihre Schwägerin Caroline und Stéphanie von Monaco in Schwarz.
Papst Leo XIV. zu Besuch in Monaco
Bei dem gemeinsamen Auftritt stach ins Auge, wie routiniert die beiden Kinder des Fürstenpaares inzwischen bei wichtigen Terminen sind - und wie ernst sie diese nehmen.
Vor allem Gabriella zeigte sich im Rahmen des Papstbesuchs von ihrer seriösen Seite. Auch ihr Zwillingsbruder trat mit seinen elf Jahren erstaunlich professionell auf und erlaubte sich keinen Fauxpas.
Papst Leo XIV. zu Besuch in Monaco
Jacques und Gabriella von Monaco: kleine Profis
Von klein auf begleiten Jacques und Gabriella von Monaco ihre Eltern Albert und Charlène schon zu öffentlichen Auftritten. Das Leben im Rampenlicht sind sie gewohnt - und zumeist absolvieren die Geschwister offizielle Termine auch wie kleine Profis.
Es ist nicht zu übersehen, dass sich die Zwillinge ihrer Wichtigkeit für das Fürstenhaus bewusst sind. Wirklich ausgelassen hat man die beiden aber schon lange nicht mehr gesehen. Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella von Monaco wirken bei offiziellen Anlässen oft ernst oder zurückhaltend - lächeln sieht man sie selten.
Jacques und Gabriella scheinen ihre Rollen sehr ernst zu nehmen.
Monaco-Zwillinge übernehmen immer mehr Pflichten
Die elfjährigen Zwillinge sind die Zukunft der Grimaldi-Dynastie. Die 2014 geborenen Geschwister sind häufig bei Großveranstaltungen wie dem monegassischen Nationalfeiertag zu sehen.
Gabriella hielt ihre erste öffentliche Rede im Alter von nur zehn Jahren. Von ihren Eltern musste sie dazu aber nicht aufgefordert werden. Wie Mama Charlène jetzt in einem Interview verriet, war der Bühnen-Auftritt Gabriellas eigene Idee (dazu mehr).
Für Präsenz im Lampenlicht erzogen
Beziehungsberaterin Mairead Molloy sagte über Charlènes Art, ihre Kinder zu erziehen, einmal gegenüber express.co.uk: "Es ist wichtig, dass Charlène sehr diskret mit ihrer Erziehung umgeht, aber sie muss ihre Kinder auch so erziehen, wie die Öffentlichkeit ein 'gutes Kind' wahrnimmt. Sie müssen gut erzogen und höflich, sauber und ordentlich und kontaktfreudig sein."
Hinter den Kulissen dürfen die beiden aber schon noch Kinder sein - auch wenn sie von klein auf auf ihre Rollen vorbereitet werden.
Im Interview mit Gala hatte die Fürstin von Monaco vergangenen November von den Persönlichkeiten ihrer Kinder gesprochen. Dabei würden Jacques und seine Schwester aber sehr unterschiedliche Charaktere sein. "Die Gespräche, die ich mit Jacques und Gabriella führe, sind so unterschiedlich, ebenso wie die Zeit, die ich mit ihnen verbringe", erklärte die Fürstin von Monaco. "Gabriella ist sehr neugierig. Sie ist sehr fasziniert von der Welt und dem Leben im Allgemeinen. Sie stellt viele Fragen und verlangt viel Aufmerksamkeit." Gabriellas Bruder hingegen sei weniger aufgeweckt: "Jacques ist neugierig und aufmerksam. Er ist eher zurückhaltend und von Natur aus sehr ruhig."
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