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Von Haus „nichts mehr übrig“: Fußballer Lucas Trejo verlor bei Erdbeben Frau und Kinder

Der argentinische Fußballprofi hat durch die Erdbeben in Venezuela seine gesamte Familie verloren.
Lucas Trejo schaut ernst in die Kamera vor einem blauen Himmel.

Die Erdbeben in Venezuela haben verheerende Folgen für die Bevölkerung. Offiziell liegt die Zahl der Todesopfer bisher bei 1.450, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte. Rund 3.200 Menschen sind demnach verletzt worden. Zehntausende Menschen werden noch vermisst. Rund 30.000 venezolanische Einsatzkräfte sowie 2.700 Rettungsexperten aus 24 Ländern sind im Einsatz.

Lucas Trejo: Frau und Kinder kamen bei Erdbeben ums Leben

Auch der argentinische Fußballspieler Lucas Trejo ist betroffen: Der Kicker verlor durch die Naturkatastrophe seine gesamte Familie. Trejo, der für den Zweitligisten Sport Marítimo La Guaira spielt, hatte die meiste Zeit der letzten drei Tage damit verbracht, Trümmer zu durchsuchen und nach Spuren seiner Frau Yanina und seiner Kinder Aarón und Ainhoa ​​zu suchen, berichtet CNN. Trejo spielte zuvor unter anderem für den griechischen Verein Atromitos FC (2007-2011) und in der venezolanischen Erstliga.

72 Stunden sollen Einsatzkräfte nach seiner Familie gesucht haben. Inzwischen hat der Fußballer die traurige Gewissheit: Alle drei Personen kamen laut übereinstimmenden Berichten bei den Erdbeben in Venezuela ums Leben.

Der Fußballverein Deportivo La Guaira bestätigte den tragischen Verlust. 

„Wir von #DLG sprechen dem Spieler Lucas Trejo unser tiefstes Mitgefühl zum Tod seiner Frau Yanina Maranella und seiner Kinder Aarón und Ainhoa ​​Trejo aus. Mögen ihre Seelen Frieden finden und Lucas und all seine Angehörigen Halt“, heißt es auf Social Media. 

Trejos Kinder waren 5 und 7 Jahre alt.

Von Trejos Haus „nichts“ mehr übrig

Trejos Schwager Ricardo Ardiles sagte am Freitag gegenüber CNN Español, der Fußballspieler sei „emotional völlig überwältigt“ und von dem Strandhaus der Familie in La Guaira, einem der am stärksten betroffenen Gebiete, sei „absolut nichts“ mehr übrig.

Nach der jüngsten Schadensbilanz wurden rund 780 Wohnhäuser sowie 38 Krankenhäuser zerstört oder schwer beschädigt. Auch Einkaufszentren und andere öffentliche Gebäude sind demnach eingestürzt – insgesamt rund 2.500 Wohngebäude und andere Einrichtungen. Nach den Beben der Stärke 7,2 und 7,5 am frühen Mittwochabend (Ortszeit) wurden mindestens 430 Nachbeben verzeichnet.

Mehr als 70.000 Familien sind nach der Katastrophe auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zahlreiche Menschen schlafen im Freien oder in Notunterkünften. Die Präsidentschaft hat eine Sonderkommission eingerichtet, um das Maß der Schäden und die Bewohnbarkeit der Gebäude zu überprüfen, wie Rodríguez ankündigte.

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