Bruch mit Tradition: Charlène schreibt bei Kampf um Anerkennung "eigene Regeln"

Fürstin Charlene mit ihrer Tochter Gabriella und Jacques von Monaco
Die Autorin einer unautorisierten Biografie über Charlène spricht anlässlich des 48. Geburtstags der Fürstin über ihre erstaunliche Transformation.

Schon seit einer Weile fällt auf, dass sich Fürstin Charlène selbstbewusster denn je gibt - und sich auch ihren Stil verändert hat. In letzter Zeit setzt die Ehefrau von Fürst Albert II. bei offiziellen Terminen weitgehend auf klassische Hosenanzüge. Hinzukommt, dass die ehemalige Profischwimmerin, die einst für ihren Kurzhaarschnitt bekannt war, ihre Haare wachsen lässt. Das britische Hello!-Magazin stellte vor wenigen Tagen fest, Charlène würde nach einer eleganten Typveränderung ihre längste Haarpracht seit 15 Jahren präsentieren.

Fürstin Charlène: Neues Foto zum 48. Geburtstag

Am 25. Jänner feierte die monegassische Fürstin ihren 48. Geburtstag. Der Palast veröffentlichte ein Portrait von Charlène, auf dem sie mit einer schicken Hochsteckfrisur à la Grace Kelly zu sehen ist. "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an Ihre Hoheit Fürstin Charlene!", steht unter dem Foto. Dass sich die gebürtige Südafrikanerin dem Stil ihrer verstorbenen Schwiegermutter annähert, fällt bereits seit Monaten auf (dazu mehr). 

Arlene Prinsloo, Journalistin und Autorin von "Charlene: In Search of a Princess", hat das veränderte Erscheinungsbild der Fürstin von Monaco in den drei Jahren nach ihrer schweren Hals-Nasen-Ohren-Infektion im Jahr 2021 genau beobachtet. 

Sie stellte schon im November des vergangenen Jahres fest, dass die optische Transformation nur der Anfang eines gänzlich neuen Kapitels ist. "Ich denke, wir werden Charlène so erleben, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben", erklärte Prinsloo damals gegenüber Hello!. "Ich glaube, wir werden jetzt eine sehr selbstbewusste, schöne Frau sehen. Mir gefällt, wie ihre Haare wachsen."

"Für mich ist das sehr bedeutsam", fügte die Journalistin hinzu - "denn wenn sie ihre Frisur so drastisch verändert, führt sie normalerweise etwas im Schilde."

Hier sehen sie Fürstin Charlène bei einem ihrer jüngsten Auftritte: 

Expertin: Fürstin von Monaco schreibt ihre eigenen Regeln

Anlässlich Charlènes 48. Geburtstags ging Prinsloo noch etwas genauer auf das starke Comeback der Fürstin ein. Sie stellte voll Bewunderung fest, dass Charlène, die in der Vergangenheit Schwierigkeiten mit den strengen Vorschriften am Hof hatte, inzwischen so selbstbestimmt ihre Rolle definiert hat. Zudem habe die Alberts Frau fürstliche Eleganz neu definiert.

"In einem ihrer Interviews sagte sie vor Jahren: 'Niemand gibt einem ein Arbeitsblatt in die Hand, das einem vorschreibt, wie sich eine Fürstin zu verhalten hat.' Und mir kommt es so vor, als hätte sie sich ihre eigenen Regeln für königliches Auftreten aufgeschrieben", so Prinsloo gegenüber Hello!. 

"Ich war überwältigt von ihrem Auftritt [am 19. November] am Nationalfeiertag. Sie wirkt unglaublich royal, tatsächlich sogar noch royaler als Fürstin Gracia jemals. Und ich weiß, Charlène hasst die Vergleiche mit Fürstin Gracia, aber sie spielt einfach in einer ganz anderen Liga", fügte die Monaco-Expertin hinzu.

Alberts Ehefrau würde sich zwar "an die Regeln halten", aber sie "passt sie an und macht sie sich zu eigen", stellte die Adelsexpertin fest. "Und ich denke, mit diesem Selbstvertrauen beginnt ein neues Kapitel in ihrem Leben", sagte Prinsloo über Charlène, die sich während ihrer Zeit am Fürstenhof auch immer wieder mit Vorwürfen, ihre Aufgaben nicht geflissentlich genug zu verfolgen, konfrontiert sah. Auch Spekulationen um ihre Ehe gab es immer wieder. All das habe die Fürstin aber nicht dazu gebracht, das Handtuch zu werfen. Im Gegenteil. 

"Entscheidendes Kapitel": Charlène nimmt Veränderung vor

"Sie lässt all die Gerüchte über die Hochzeit und ihren Wunsch, in der Schweiz zu leben, hinter sich – alles, was unbegründet war. Jetzt beginnt ein neues Kapitel, und sie bleibt hier", so Prinsloo, die davon ausgeht, dass die Fürstin bereits im vergangenen Jahr einen neuen Abschnitt in ihrer Karriere eingeläutet hat.

Ihr dichter Terminkalender, der voll ist mit Staatsangelegenheiten und ihren diversen Wohltätigkeitsinitiativen, markiere laut der Adelsexpertin den Beginn der "entscheidenden" zehn Jahre von Charlène als Fürstin. Die Journalistin ist davon überzeugt, dass Cherlène die Ärmel hochkrempelt, um "die Zukunft Monacos zu gestalten", die sie ihren Zwillingen, Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella, hinterlassen will. Diesen will sie offenbar ein gutes Vorbild sein.

"Ich denke, Charlènes größte Aufgabe ist es jetzt, da sie in der Öffentlichkeit steht, insbesondere im Hinblick auf die Kinder, diese zu erziehen. Denn sie sehen zu ihr, ihrer Mutter, auf und müssen lernen, in die Fußstapfen zu treten, was sie in etwa zehn bis fünfzehn Jahren tun werden", fügte Prinsloo hinzu.

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