Dschungelcamp-Tag 2: Kandidaten verraten düstere Geheimnisse

Gil Ofarim liegt auf dem Rücken und legt sich den linken Handrücken auf die Stirn
Bei intimen Gesprächen im Dschungel ging es um Selbstmordgedanken, Alkoholsucht, Betrug und plötzlicher Kindstod.

Am Tag 2 des Dschungelcamps entschlossen sich die Kandidaten dazu, über die dunkelsten Kapitel in ihrem Leben zu sprechen. Dabei gewährten sie tiefe Einblicke in ihre Seele. Für RTL hieß das: Intensive Szenen voller Emotionen, Konflikte und unerwarteter Geständnisse.

Der umstrittene Musiker Gil Ofarim (43) verriet zwar weiterhin keine Details über seinen Antisemitismus-Skandal in Lepizig, er sprach jedoch offen über die Folgen für sein Leben. Finanzielle Probleme zwangen ihn dazu, geliebte Gegenstände zu verkaufen und umzuziehen. Er pendelt nun regelmäßig 1400 Kilometer, um seine Kinder zu sehen.

Psychisch habe ihn die Situation stark belastet, berichtete er: "Es gab Momente, wo ich mich fragte, wozu das alles noch…". Acht Monate verbrachte er in einer Klinik, nachdem er sich zunächst in den Alkohol geflüchtet hatte.

Seitensprünge

Ein weiteres Geständnis kam von "Bauer sucht Frau"-Star Patrick Romer (30). Er sprach über die schwierige Beziehung zu seiner Ex-Freundin Antonia Hemmer. Ihrer Beharrlichkeit, ihn zu treffen, sei er zunächst nachgekommen, doch er fühlte sich später nicht mehr geliebt und sei fremdgegangen. "Ab dem Moment, wo ich ihr die Chance gegeben habe, hat sie mir die Liebe entzogen", rechtfertigte er seinen Seitensprung.

Um Betrug in der Beziehung ging es auch im Streit zwischen Ariel (22) und Eva Benetatou (33). Ariel konfrontierte sie mit Vorwürfen, die sich um Evas angebliche Affäre mit Serkan Yavuz (32), dem Ex-Mann von Samira Yavuz (32), drehten. "Wenn ich einen verheirateten Mann mit Ring am Finger sehe und der mich anmacht, dann bin ich abgeturnt und denke mir: 'Was für ein Widerling!'", ließ Ariel ihrer Wut freien Lauf. Sie betonte, dass sie selbst betrogen wurde, als sie frisch Mutter war: "Ich weiß, wie schlimm das ist und was das kaputt macht in dir." Daraufhin Eva: "Das sind ganz unterschiedliche Geschichten. [...] Das geht euch alle gar nichts an."

Angstzustände und Abtreibung

Schauspielerin Mirja du Mont (50) berichtete indes von jahrelangen Angst- und Panikstörungen, die nach einem Hörsturz begannen. "Ich hatte 40 Jahre das geilste Leben, ich hatte vor gar nichts Angst. Und dann war mein Leben vorbei." Sie erklärte, dass sie sich selbst nicht mögen würde, was sie in einer Therapie erkannt habe: "Hier dabei zu sein, ist der Versuch, zu gucken, wie weit ich meinem Unterbewusstsein in den Arsch treten kann."

Sehr emotional wurde es auch bei Umut Tekin (28): "Mir hat mal jemand eingeredet, dass ich kein guter Vater sein könnte, dass ich niemals ein Kind finanzieren könnte und dass ich niemals der Vater ihres Kindes werden könnte, und dann hat sie es abgetrieben." Er fügte hinzu: "Gerne hätte ich dieses Kind jetzt an meiner Seite."

Alkoholsucht nach tragischem Verlust

Ein ganz besonders schweres Schicksal teilte Schauspieler Hardy Krüger Jr. (57). Mit Tränen in den Augen berichtete er von dem Verlust seines acht Monate alten Sohnes durch plötzlichen Kindstod: "Man weiß nicht wohin mit den ganzen Gefühlen, die man hat, und das bricht einen." Der tragische Verlust führte ihn in eine Alkoholsucht: "Irgendwann bist du dann bei sieben Flaschen Wein. Ein Körper kann so etwas aber nur begrenzt mitmachen." Auch während der Arbeit habe er getrunken. Schließlich suchte Krüger Jr. Hilfe in einer Klinik.

Dschungelcamp 2026: Wer ist raus nach Tag 2?

  • An Tag 2 musste kein Kandidat das Dschungelcamp verlassen.

Wann der erste Promi gehen muss

Wenn kein Promi unvorhergesehen aus dem Dschungelcamp aussteigt, beginnt die Rauswahl der Kandidaten nach der ersten Woche. Die Zuschauer können ab Freitag (30. Januar) für den Verbleib ihres Favoriten per Telefon-, SMS- oder Online-Wahl abstimmen. 

Der Star mit den wenigsten Stimmen muss die Show verlassen. Der Gewinner erhält eine Geldsumme von 100.000 Euro.

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