Bei Kayne West und Kim Kardashian geht's um über 2 Milliarden Dollar

© APA/AFP/ANGELA WEISS

Stars
02/25/2021

Die kostspieligsten Promi-Scheidungen: Erst lieb, dann teuer

Bei Kardashian und West geht’s um viel Geld, aber auch um gekränkte Eitelkeit. Und wer sich sonst noch teuer getrennt hat.

von Dieter Chmelar

Die gute Nachricht zuerst: Entgegen düsteren Prognosen wurden in Österreich im Jahr 2020 nur knapp 14.800 Ehen geschieden. Damit sank diese Zahl auf den Tiefststand seit einem Jahrzehnt – trotzdem liegen wir mit einer 40 Prozent-Rate weltweit unter den Top 10 zwischen Neuseeland (8. mit 42 %) und Australien (10. mit 38 %). Vorneweg ist Luxemburg (mit atemberaubenden 87 %), das strahlende Schlusslicht ist Indien (1 %!) – das hat wohl einerseits mit einer Art Briefkastentradition und andererseits mit dem Kastensystem zu tun.

Und wo liegen die USA? – Insgesamt auf Rang 5 (46 %), aber in den Kategorien Stars und Abfindungssummen mit großer Sicherheit und gewaltigem Abstand in Front.

„Scheidung bedeutet, dass dir dein Herz durch die Brieftasche herausgerissen wird“, sagte der traurige Comedian Robin Williams ( 2014) bei seinem zweiten Scheitern an trauter Zweisamkeit.

Den Welt- und Geldrekord hält „Amazon“-Gründer Jeff Bezos (57), der vor ziemlich genau zwei Jahren die Scheidung (nach 25 Jahren und vier Kindern) von Gemahlin Mackenzie (48) bekannt gab.

Was Trennkost bedeutet

Das Packerl an Scheinen und Aktien, das Bezos dem Vernehmen nach seiner „Ex“ zugestellt hat, soll sich auf 36,5 Milliarden Euro belaufen. Etwa die Hälfte des gemeinsam erwirtschafteten Vermögens.

Der Kabarettist Joesi Prokopetz (demnächst 69) und unverdrossen ein viertes Mal verheiratet, fragt sich, warum es Trennkost heißt: „Ist das das letzte Essen vor der Trennung oder weil die Trennung was kostet?“ US-Countrystar Willie Nelson (87), dreimal geschieden, sekundiert: „Warum kosten Scheidungen so viel? Weil sie’s wert sind!“

Das Drehbuch großer Zuneigungen und Zerwürfnisse folgt meist dem Muster: Erst lieb, dann teuer.

Jüngstes Beispiel: Der Milliardenpoker im Haus Kardashian. Das angekündigte „Over and Out“ zwischen Reality-TV-Queen Kim (40) und Rapper-King Kanye West (43), das seit vergangenem Freitag als fix gilt, wird eine PR-Schlacht. Es geht natürlich nicht nur um die Aufteilung von gut zwei Milliarden Euro, sondern vor allem auch um die öffentliche Zerstückelung beider Egos.

20 Millionen für Sex

Letzte Meldung von der Soap-Front: Musiker Kanye, für seine „trumpesken“ Twitter-Tiraden (für 30 Mio. Follower, vor denen er auch schon mal urinierte) bekannt, könnte ab sofort jedes Zwitschern ein Vermögen kosten. Juristen warnen Klienten ja seit jeher: „Jedes Schrifterl is a Gifterl.“ Ein „Maulkorb“ soll jetzt weiteren Schaden abwenden.

Die beiden meinen es sehr ernst. Andere nehmen es lieber mit (schwarzem) Humor, so wie der britische Comedy-Weltstar John Cleese (81).

In einer US-Talkshow sagte er, als die zweite Ehe eben zu Bruch gegangen war: „Das letzte Mal, als ich für Sex bezahlte, kostete es mich 20 Millionen.“ Soviel hatte er seiner Ex zu überlassen. Soul-Legende Lionel Richie (71) zeigte nach zwei teuren Trennungen ein an den Rändern rostiges Lächeln: „Jetzt heiße ich nicht mehr Richie, sondern Poorie.“

Nicht jeder schöpft so aus dem Vollen wie der Oligarch Roman Abramowitsch (54), der bereits zwei Verflossene mit dreistelligen Millionenbeträgen über Bord gehen ließ. Es lohnte sich, ein paar Jahre und ein paar Kinder lang den weiblichen Part des Jachtenpärchens zu spielen.

Der notorisch knausrige Popstar Falco ( 1998) sang 1988 mit der damals frisch von Sylvester Stallone (74) geschiedenen Brigitte Nielsen (57) ein Duett („Body next to Body“). Den „Ex“ der drallen Dänin nannte Falco dabei einen „Volltrottel – der hat ihr 15 Millionen Dollar zahlt. Ich bin auch mit ihr ins Bett gegangen, aber ich hab’ dabei noch was verdient.“

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