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Charlotte Engelhardt: Offene Worte über Scheidung von Sido

Die Moderatorin und der Rapper heirateten 2012, 2022 folgte die Scheidung. Sie haben zwei Söhne.
Charlotte Engelhardt am roten Teppich

Charlotte Engelhardt, bekannt aus zahlreichen TV-Formaten, hat nun ausführlich über die Herausforderungen gesprochen, die sie während ihrer Scheidung von Rapper Sido durchlebte.

Die Moderatorin, die sich 2022 nach über einem Jahrzehnt Beziehung von Paul Würdig – besser bekannt als Sido – scheiden ließ, reflektierte nun in der RTL+-Reality-Serie „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“ über ihre Erfahrungen und die schwierigen Entscheidungen, die sie damals treffen musste. Sie moderiert die Serie.

Scheidung war eine der schwierigsten Entscheidungen ihres Lebens

In der Episode vom 21. Juli öffnete sich Engelhardt überraschend den Kandidatinnen und sprach über die emotionalen Hürden ihrer Trennung. „Das Problem ist, wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir sind gern im gleichen Kreis, weil wir wissen, was kommt auf uns zu“, erklärte die 47-Jährige und ermutigte die Frauen, toxische Beziehungen zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verlassen. „Wenn ihr was ändern wollt, dann müsst ihr aus diesem Kreis raus.“

Mit diesen Worten wollte die Moderatorin den Teilnehmerinnen klarmachen, wie schwierig es ist, sich von einem Partner zu lösen – vor allem, wenn gemeinsame Kinder im Spiel sind (gemeinsam mit Sido hat sie zwei Söhne). Und welch großen Mut solch ein Schritt manchmal erfordert. „Das auszusprechen: Es ist jetzt vorbei, mit zwei kleinen Kindern, mit allem Drum und Dran“, sei für sie eine der härtesten Entscheidungen ihres Lebens gewesen, so Engelhardt.

Die Ehe mit dem Musiker hatte für Engelhardt lange Zeit Bestand, da sie an den gemeinsamen Traum von einer glücklichen Familie glaubte. Doch irgendwann musste sie erkennen, dass dieser Traum zerbrochen war, erzählte sie sichtlich emotional: „Dieser Traum, den ich mir aufgebaut habe, die Vorstellungen, die ich hatte, wie schön es eigentlich hätte sein können.“ Die Situation belastete sie mehr, als sie ihr guttat.

Doch schließlich sei die Erkenntnis gekommen, dass ein Neuanfang in Form einer Scheidung der einzige Weg war: „Aus diesem Kreis rauszugehen und zu sagen: Okay, stopp, das ist nicht mein Weg, das war so schwer und hat so lange gedauert. Aber irgendwann war ich dann draußen.“

Mittlerweile nahm die Moderatorin wieder ihren Mädchennamen an, um sich auch formal und in der Öffentlichkeit von ihrem Ex-Mann abzugrenzen. Und um endlich wieder die Person zu sein, die sie wirklich ist.

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