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19.04.2018

Theron war depressiv, weil sie 23 Kilo für neuen Film zulegte

Weil sie so viel Fast Food zu sich nahm, bekam Schauspielerin Charlize Theron Depressionen.

Charlize Theron hat über ihre neue Rolle in dem Film "Tully" gesprochen und erzählt, dass sie darunter gelitten hat, für die Rolle 23 Kilogramm zunehmen zu müssen. Die Dreharbeiten hätten ihr deswegen überhaupt keinen Spaß bereitet. Dieses Mal "bin ich über meine Grenze gegangen", gesteht sie. Sie sei nämlich zuckersüchtig geworden.

Depressionen bekommen

Im Interview mit Entertainment Tonight meint sie über die Rolle als Vierfach-Mutter, die Mühe hat, sich noch um sich selbst zu kümmern:

"Ich habe fast 23 Kilogramm zugenommen für diesen Film. Ich wollte fühlen, was diese Frau fühlt und das war mein Weg, ihr näher zu kommen und mich in ihre Denkweise einzufühlen. Es war eine große Überraschung für mich und auch ein harter Schlag ins Gesicht. Ich habe Depressionen bekommen. Ich habe noch nie so viele industriell verarbeitete Lebensmittel gegessen und ich habe viel zu viel Zucker getrunken. Es war nicht besonders lustig, am Set zu sein."

Essen wurde zur Qual

Während die Schauspielerin die ersten Wochen noch genossen hat, das zu essen, worauf sie Lust hatte, wurde es schnell zu einer lästigen Aufgabe.

"Die ersten drei Wochen waren toll. Du fühlst dich wie ein Kind im Süßigkeitenparadies. Es war schön, schon zum Frühstück zwei Milchshakes zu trinken. Nach drei Wochen macht das alles keinen Spaß mehr. Irgendwann kannst du nicht mehr so viel essen und es wird zu einer Qual", so der Hollywoodstar.

Aggressiv als sie abnehmen wollte

Danach hat sie 18 Monate gebraucht, um wieder ihr gewünschtes Ausgangsgewicht zu erreichen. Es sei ein langer und steiniger Weg gewesen, ihre ursprüngliche Figur wieder zurückzuerlangen, so Theron.

"Als ich nach den Dreharbeiten abnehmen wollte, spürte ich ich den extremen Effekt auf meine Gesundheit. Ich wurde immer schweratmiger, hatte Kopfschmerzen, war nervös und aggressiv, wenn ich keinen Zucker mehr bekam. Nach und nach stürzte ich in ein tiefes Loch: Ich musste ständig weinen, meine Gedanken waren nur mehr negativ."

Aber als Schauspielerin müsse man für gute Rollen eben auch leiden, so Theron. So schlecht ernähren will sie sich jedenfalls trotzdem nie wieder.

Tully ist ab Mai in den österreichischen Kinos zu sehen.