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12.11.2018

Charlene: Herzliches Wiedersehen mit Brigitte Macron

Brigitte Macron hieß Fürstin Charlene von Monaco und Melania Trump bei seltenem Treffen auf Schloss Versailles willkommen.

Frankreichs Première Dame Brigitte Macron (65) lud am Sonntag Fürstin Charlene von Monaco (40) und Donald Trumps Ehefrau Melania Trump (48) im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Beendigung des ersten Weltkriegs zu einem seltenen Treffen auf Schloss Versailles.

Treffen der First Ladys

Als hätten sie sich die beiden abgesprochen, präsentierten sich Charlene und Donald Tumps Ehefrau bei ihrem Besuch auf Schloss Versaille beide in Grau – wobei Charlene mit einer überdimensionalen Schleife mehr modischen Mut bewies.

Das Wiedersehen zwischen Macron und Charlene fiel besonders herzlich aus. Die First Ladys tauschten vertraute Umarmungen und Begrüßungs-Busserl aus.

 

Auch Melania wurde von Macron innig willkommen geheißen. Die beiden Präsidenten-Gattinnen scheinen trotz der Streitigkeiten zwischen ihren Ehemännern einen guten Draht zueinander zu haben.

Erst vor wenigen Monaten hatte Brigitte Macron nach ihrem Staatsbesuch in Washington in einem Interview über Melania geschwärmt. Sie sei "freundlich, charmant, intelligent und sehr offen", so Emmanuel Macrons Frau über die First Lady der USA gegenüber der Zeitschrift Le Monde. Dass Melania Trump zumeist mit verkniffener Miene durchs Leben geht, könne sie nicht bestätigen: "Sie ist im Gegenteil sehr witzig. Wir haben den gleichen Sinn für Humor. Wir lachen sehr viel zusammen." Macron weiter: "Sie ist jemand, der eine starke Persönlichkeit hat, aber hart arbeitet, um es zu verstecken. Sie lacht sehr leicht, über alles, zeigt es aber weniger als ich."

Gedenkfeier in Paris

An der internationalen Gedenkfeier nahmen Staats- und Regierungschefs von rund 70 Ländern, darunter fast aller EU-Staaten teil. Staatschef Emanuel Macron warnte eindringlich vor dem erstarkenden Nationalismus und den Gefahren für den Weltfrieden. "Die alten Dämonen steigen wieder auf - bereit, ihr Werk von Chaos und Tod zu vollenden", sagte der Präsident bei der Feier.

Donald Trump besuchte unterdessen einen US-Soldatenfriedhof westlich von Paris. Er wolle den tapferen Amerikanern Anerkennung zollen, die ihr Leben gelassen haben. "Es war ein brutaler Krieg", sagte Trump. "Millionen amerikanische und französische Soldaten und Alliierte kämpften mit herausragendem Können und Mut in einem der blutigsten Konflikte in der Geschichte der Menschheit."

Tags zuvor hatte sich Emmanuell Macron bei einem Treffen mit dem US-Präsidenten in Paris dafür sich ausgesprochen, dass Europa bei der Verteidigung eigenständiger werden und sich nicht von US-Waffen abhängig machen soll (dazu mehr).