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03/04/2021

Von Twitter-Usern verrissen: Tom Hardys bisher größter Flop?

Das neue "Capone"-Biopic mit Tom Hardy in der Hauptrolle bekommt auf Twitter keine guten Rezensionen.

Eigentlich gilt Tom Hardy als gefeierter Charakterdarsteller. Sein Method-Acting brachte dem in Hammersmith, London, geborenen 43-Jährigen für "The Revenant" mit Leonardo DiCaprio 2016 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" ein. Und auch sonst brilliert der Brite für gewöhnlich in seinen Rollen, für die er nicht selten enorme Torturen auf sich nimmt: Da wäre seine Darbietung als britischer Strafgefangener in "Bronson", für die er knapp 20 Kilogramm zunahm. Für das Wrestler-Drama "Warrior" trainierte sich der Sohn des Londoner Comedyautors Chips Hardy und einer irischen Mutter ebenfalls binnen kürzester Zeit extrem viel Muskelmasse an. Auch für seine Darstellung des Schurken Bane in "The Dark Knight Rises" unterzog sich Hardy einem knallharten Training, um 14 Kilogramm an Muskelmasse zuzulegen.

"Capone" auf Twitter verrissen

Bei den Dreharbeiten zu seinem jüngsten Film "Capone" ging Hardy wiederholt an seine Grenzen. Auf die Rolle von Al Capone, der in den 1920er- und 1930er-Jahren als einer der berüchtigtsten Verbrecher Amerikas galt, soll sich der ambitionierte Filmstar penibel vorbereitet haben.

Der Film schildert das letzte Lebensjahr des Gangsters, der sich in Florida niederlässt, nachdem er die letzten zehn Jahre hinter Gittern verbracht hat, während er mit seiner geistigen Gesundheit zu kämpfen hat.

Für seine Darbietung in der Filmbiografie von Regisseur Josh Tranks  über den gealterten Verbrecher wurde Hardy eigentlich mit Kritikerlob überhäuft. Auf Twitter fallen die Rezensionen jedoch zum Teil alles andere als wohlwollend aus.

Nach dem Erscheinen des Films auf Netflix haben zahlreiche User zum Ausdruck gebracht, dass ihnen "Capone" missfallen hätte. Davon behaupten einige sogar, es sei "harte Arbeit", den Film anzusehen oder raten ganz davon ab.

Viele andere Twitter-Nutzer bezeichnen den Streifen zudem als Filmverschwendung. "Das sind 1 Stunde und 45 Minuten meines Lebens, die ich nicht mehr zurückbekommen werde", ärgert sich ein Mann.

Ein Film, der polarisiert

"Ich habe mir den 'Capone'-Film angesehen. Sind es neunzig Minuten, in denen Tom Hardy nur eine seltsame Stimmlage von sich gibt und die Handlung aus den Augen verliert?", fragt sich ein Netflix-Nutzer. "Wir haben gerade fast zwei Stunden eines potenziellen Mittagsschläfchens für den neuen Tom Hardy-Film verschwendet", schreibt eine Frau.

"Tom Hardy ist brillant, aber die Story und alles andere...meh", stellt ein Nutzer fest.

Manche berichten sogar davon, dass sie den Film vorzeitig abbrechen mussten. So ärgert sich ein Nutzer: "Es ist eigentlich der schlechteste Film, den ich je gesehen habe [...]. Ich mag Tom Hardy als Schauspieler und mag das Gangster-Genre. Aber das war schrecklich. Nach einer Stunde aufgegeben." Er rät Menschen, die den Film noch nicht gesehen haben, dies zu "vermeiden".

Wer sich selbst eine Meinung bilden möchte, sollte sich den Film aber auf jeden Fall zu Gemüte führen.

Denn nicht alle zeigen sich von "Capone" enttäuscht. Es gibt durchaus auch begeisterte Zuseher, die sehr wohl Gefallen an dem neuen Biopic über den famosen Gangster finden, den Streifen als "brillant" bezeichnen und Tom Hardys "extraordinäre" Performance loben. Eines kann man aber mit Bestimmtheit sagen: "Capone" weiß zu polarisieren.

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