Imageschaden durch Verleumdung: Lively fordert fast 300 Millionen Schadensersatz
Blake Lively
Im März musste US-Schauspielerin Blake Lively im Rechtsstreit mit ihrem Kollegen Justin Baldoni eine herbe Niederlage einstecken. Ein Richter in New York wies die meisten ihrer Vorwürfe gegen Baldoni, darunter Vorwürfe sexueller Belästigung, zurück, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Nur noch drei von zunächst dreizehn Punkten, darunter Vertragsbruch, sollen Gegenstand des Verfahrens sein. Der Prozessauftakt ist für Mitte Mai angesetzt.
Im Rechtsstreit um den Film "It Ends with Us" warf die Schauspielerin ihrem Co-Star Baldoni unangemessenes Verhalten am Set vor, während dieser mit einer Gegenklage wegen Verleumdung reagierte.
Nach monatelangen Schlagzeilen um die juristische Auseinandersetzung hatte sich Lively in letzter Zeit weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Ihr machen inzwischen erhebliche Imageprobleme zu schaffen.
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Auch finanzielle Sorgen sollen die Ehefrau von Ryan Reynolds plagen. Denn eigenen Angeben zufolge habe der monatelange Rechtsstreit sie eine Reihe an Jobs gekostet - was die Schauspielerin jetzt vor Gericht beanstandet.
Blake Lively klagt finanzielle Verluste durch Imageschaden ein
Blake Lively behauptet, Justin Baldoni und Wayfarer Productions hätten mit ihrer angeblichen Verleumdungskampagne gegen sie in Summe einen Schaden von fast 300 Millionen Dollar an entgangenen Gewinnen und potenziellen Einnahmen verursacht.
Die Schauspielerin gibt laut Page Six an, dass der Rechtsstreit ihren Ruf geschädigt habe. Durch Baldonis angebliche Verwendung von abwertenden Begriffen wie "taktlos", "Tyrannin" und "Zicke" habe sie einen finanziellen Schaden in Höhe von etwa 36,5 bis 40,5 Millionen Dollar erlitten.
Sie behauptet zudem, Baldonis Anwalt Bryan Freedman habe ihr mit seinen abwertenden Äußerungen einen Schaden von über 24 Millionen Dollar zugefügt. Laut Fox News beziffert Lively ihren geschätzten Einkommensverlust auf zwischen 34,3 bis 87,8 Millionen US-Dollar.
Ihr Team gibt an, dass der Großteil dieses Einkommensverlusts auf entgangene und erwartete Einnahmen, die Studiofilme, Independent-Projekte und eine Miniserie umfassen und zwischen August 2024 und dem Jahr 2029 geplant waren, zurückzuführen ist.
Ihre Unternehmen Betty Booze und Blake Brown hätten durch den Rechtsstreit Gewinneinbußen außerdem zwischen 39,6 und 143,5 Millionen US-Dollar erlitten.
Der ehemalige "Gossip Girl"-Star fordert obendrauf 250.000 bis 400.000 US-Dollar Schmerzensgeld für die angeblichen "Schmerzen, körperlichen Schmerzen und die Demütigung", die sie infolge der mutmaßlichen Verleumdungskampagne erlitten habe.
Insgesamt wünsche sich Lively Berichten zufolge über 290 Millionen US-Dollar Schadenersatz.
Laut Page Six sei dies eine enorme Steigerung gegenüber ihrer Behauptung vom November 2025, die mutmaßliche Verleumdungskampagne habe sie 161 Millionen US-Dollar gekostet.Lively soll sich bei ihren Vorwürfen unter anderem auf eine Professorin für Marketingkommunikation an der Northwestern University namens Dr. Ashlee Humphreys berufen.
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