Auch dieses Jahr: Barack Obamas Büchertipps für den Sommer
Barack Obama
Sie gehört zu einem gelungenen Sommer dazu: Die Büchertipps des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Früher war es die Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, die das Leseverhalten der Amerikaner maßgeblich beeinflusste, heute ist es Obama (und Reese Witherspoon): Was er empfiehlt, landet kurz darauf mit großer Sicherheit in den (amerikanischen) Literatur-Bestsellerlisten.
Die Empfehlungen erfolgen ganz zeitgemäß via Instagram. „Es ist wieder soweit: Hier sind einige der Bücher, die mir diesen Sommer gefallen haben. Wenn ihr gute Bücher gelesen habt, lasst es mich wissen“, schrieb der 64-Jährige in seinem Beitrag. Bemerkenswert: Die von ihm empfohlenen Werke decken ein breites Spektrum von Belletristik bis hin zu Sachliteratur ab und spiegeln die Vielfalt seines Leseinteresses wider.
Barack Obama liebt es vielfältig
Unter den von Obama vorgeschlagenen Büchern findet sich auf Platz eins Tayari Jones' Werk „Kin“. Der im Februar 2026 erschienene Roman erzählt die emotionale Geschichte zweier mütterlicherseits verwaister Jugendfreundinnen aus Louisiana, Vernice und Annie. Laut Beschreibung handelt er „über Mütter und Töchter, Freundschaft und Schwesternschaft sowie die Komplexität des Frau-seins im amerikanischen Süden“ und er soll „mitreißend, emotional tiefgründig und unvergesslich“ sein.
Auf Platz zwei nennt Obama Elizabeth Strouts „The Things We Never Say“. Das Buch findet sich auf der Longlist für den prestigevollen Booker Prize.
„Wie nicht anders zu erwarten, legt Elizabeth Strout eine bewegende Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein vor – durchdrungen von tiefem Mitgefühl für jede einzelne ihrer unvergesslichen Figuren“, liest man in der Beschreibung. „Mit exquisiter Prosa und tiefgründiger Einsicht verwandelt 'The Things We Never Say' die Ängste und die Einsamkeit eines Mannes in etwas Universelles. Zugleich fängt das Werk jene beständige Liebe ein, die uns alle trägt und zusammenhält.“ Kurz: Strouts Werk beleuchtet die emotionalen und zwischenmenschlichen Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft.
Als nächstes empfiehlt Obama „A World Appears“ von Michael Pollan. Das Sachbuch wird beworben wie folgt: „'A World Appears' erzählt von der Suche nach der Lösung für das größte Rätsel der Natur: das Bewusstsein. Wie fühlt es sich an, Sie selbst zu sein – mit Ihren ganz persönlichen Gefühlen, Gedanken und Erfahrungen? Jeder von uns ist bestens mit dem Bewusstsein vertraut, doch niemand weiß, wie – oder warum – es dazu kam, dass rund anderthalb Kilogramm graue Substanz eine subjektive Perspektive hervorbringen können.“
Pollan ist für seine eindringlichen Analysen und reflektierenden Werke bekannt. „A World Appears“ erforscht tiefgreifende Themen und lädt den Leser dazu ein, über die Welt und ihre Erscheinungen nachzudenken.
Die gesamte Liste von Barack Obama
- „Kin“ von Tayari Jones
- „The Things We Never Say“ von Elizabeth Strout
- „A World Appears“ von Michael Pollan
- „Whistler“ von Ann Patchett
- „This Land is Your Land“ von Beverly Gage
- „Vigil“ von George Saunders
- „One Sun Only“ von Camille Bordas
- „Seek Immediate Shelter“ von Vincent Yu
- „Data Empire“ von Roopika Risam
- „Transcription“ von Ben Lerner
- „Cool Machine“ von Colson Whitehead
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