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Wie Simone Lugner den zweiten Todestag von Richard Lugner verbringt

Die Witwe des Baumeisters erzählt, in welchen Situationen sie die Trauer immer noch übermannt.
Eine blonde Frau sitzt in einem pinkfarbenen Sessel vor einem Bildschirm mit einer Schreibmaschine.

„Jetzt geht es mir noch gut“, sagt Simone Lugner, als der KURIER sie während der Arbeit erreicht. Sie ist sich aber sicher, dass der heutige Tag noch schwerer werden wird, denn vor zwei Jahren ist ihr Ehemann Richard Lugner verstorben.

„Ich werde später in ein Blumengeschäft gehen und Blumen kaufen, die ich dann zu einem seiner Bilder stellen werde“, erzählt sie. Den Abend wolle sie dann auf der Terrasse verbringen, „weil auch Richard den Garten sehr gerne gehabt hat. Das sind schöne Erinnerungen und ich habe dann auch freie Sicht zum Himmel und fühle mich ihm näher“.

Besonders passend findet sie, dass heute auch die Sonnenfinsternis stattfindet. Noch viel mehr freut sie sich aber auf das, was danach passieren wird. „Dann kommt das Schönste, wenn die Sternschnuppen vom Himmel fallen.“

Auch, wenn es ihr schon viel besser gehe, überkomme sie die Trauer auch im Alltag immer wieder. „Es stehen beim Pool zum Beispiel immer noch beide Liegen und beide Sonnenschirme. Ich habe da alles unverändert gelassen. Dann ist es schon sehr schwer, wenn ich daran denke, dass wir so wenig Zeit miteinander gehabt haben.“

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