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Wetterkapriolen in der Wachau: Aber Carmen ist nicht geplatzt

25 Minuten musste die Wachaufestspiele-Weißenkirchen-Premiere aufgrund des Wetters unterbrochen werden.
Regisseurin Monika Steiner und Intendant Marcus Strahl

Das Los der Open-Air-Veranstaltungen – man ist immer vom Wetter abhängig. Beim Auftakt der Wachaufestspiele Weißenkirchen machte der Regen kurzzeitig einen Strich durch die Bühnenrechnung. 

Etwa 20 Minuten vor der eigentlichen Pause von „Carmen darf nicht platzen“ wurde es ungemütlich, aber nach 25 Minuten konnte zum Glück die Komödie aus der Feder von Ken Ludwig weitergespielt werden.

„Eine leichte Sommerkost mit harmonischem Ensemble in herrlichem Ambiente“, schwärmte Premierengast, Wetter-Expertin Christa Kummer.

„Ich habe mich so gefreut, einen Klassiker ganz neu zu erleben, und dass sich Unterhaltung mit Haltung in der Wachau mühelos verbinden“, so Schauspieler Markus Freistätter.

Anna Sophie Krenn überzeugte als schüchterne Assistentin Jo, Leila Strahl als exzentrische Weltstar-Sopranistin Elena Firenzi, Alfons Noventa als eifersüchtiger Ehemann Pasquale, Anita Kolbert als Operndirektorin, Doris Richter-Bieber als vornehme Vorsitzende des Fördervereins der Oper, Geza Terner als narzisstischer Tenor Leo, Leopold Dallinger als charmanter Direktorensohn Jerry und Kira Koppandi als quirlige Hotelpagin Beverly.

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