Karina Sarkissova

© Kurier/Kurier/Philipp Hutter

Stars Austropromis

Wettbewerbsvorteil für Sarkissova bei Dancing Stars? Ein Wertungsrichter klärt auf

Wertungsrichter Michael Herdlitzka klärt auf, ob die Ballerina durch ihre Tanzausbildung den anderen Promis überlegen ist.

von Lisa Trompisch

01/11/2023, 05:00 AM

Vom Profi zum Promi – dass Ex-Jurorin Karina Sarkissova (39) bei der neuen Staffel „Dancing Stars“ mittanzen wird, kommt für viele überraschend.

Schließlich könnte man annehmen, dass sie mit ihrer klassischen Ausbildung den anderen Kandidatinnen und Kandidaten weit überlegen ist.

Tanzausbildung ist Vorteil

Der KURIER hat beim Diplom-Tanzsport-Trainer, Coach und internationalem Wertungsrichter Michael Herdlitzka nachgefragt und dieser ist sich sicher: „Jede Tanzausbildung ist natürlich ein Vorteil, erst recht eine professionelle Bühnentanzausbildung.“

Damit wäre man nämlich von der Grundausbildung den Turniertänzerinnen und Turniertänzern haushoch überlegen. „Eine Anekdote: Ein mehrfacher Weltmeister hat sich jahrelang in unzähligen Auditions erfolglos bemüht, in eine Company am Broadway aufgenommen zu werden“, erzählt Herdlitzka.

„Ein möglicher, ausgleichender Nachteil könnte sein, dass im klassischen Ballett viel mehr die Melodie als der Rhythmus als Grundlage des Tanzes zählt, im Turniertanz ist es umgekehrt. Ist aber je nach musikalischer ‚Grundhaltung‘ auch nur eine Gewohnheit“, meint er.

Harmonie ist wichtig

Es würde auch besonders auf die Harmonie zwischen den Tanzpartnern ankommen.

„Wenn sie, die erfahrene Bühnentänzerin, einen Partner bekommt, mit dem es tänzerisch ‚funkt", dann wären die anderen Paarungen recht chancenlos. Kommt aber keine oder gar eine ‚störende‘ Harmonie zusammen, dann nützt der Ausbildungsvorteil insgesamt wieder relativ wenig.“

Kritische Jury

Sarkissova selbst weiß, dass die Erwartungshaltung an ihre Performance besonders hoch sein wird und auch die Jury besonders kritisch.

„Aber klassisches Ballett ist ein ganz anderes Gebiet als lateinamerikanische Tänze – das habe ich noch nicht getanzt, das muss ich genauso lernen wie alle anderen.“

Außerdem konnte sie aufgrund von Covid-Nachwirkungen lange nicht tanzen und müsse erst wieder Kondition aufbauen.

Der ehemalige Teilnehmer, Tormanlegende Otto Konrad, ein bekennender Nicht-Fan von Sarkissova, meldete sich übrigens auch zu Wort.

"Meine Worte wurden erhört - ohne der Botoxtante geht nix. Dann wird diese Staffel wohl in einer Badewanne oder Olympiabecken stattfinden müssen, damit sich die ORF-Nixe wohl fühlt. Untergehen kann sie ja nicht. Was sich der ORF immer einfallen lässt", ließ er via Facebook wissen.

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