Brigitte Kren (Maria), Adele Neuhauser (Julie) und Martina Poel (Sabi) ermitteln heute, Montag, ein letztes Mal

© ORF/Hubert Mican

Stars Austropromis
10/19/2020

Was Kren und Neuhauser über das Ende von „Vier Frauen und ein Todesfall“ denken

Brigitte Kren wird die schönen Drehorte vermissen und was Adele Neuhauser vom Set mitgenommen hat.

von Lisa Trompisch

Vor 15 Jahren ermittelten die „Begräbnisweiber“, das eingeschworene Damenquartett in „Vier Frauen und ein Todesfall“, zum ersten Mal. Heute, Montag, geht’s auf ORF1 ins große Staffelfinale. Grund genug den beiden Hauptdarstellerinnen Brigitte Kren (Maria Salchegger) und Adele Neuhauser (Julie Zirbner) auf ihre Spürnasen zu fühlen. „Ich schau’ mit einem wehmütigen Auge zurück, weil es so eine schöne Zeit war“, sagt Kren im KURIER-Gespräch.

„Diese kriminalistische Neugierde hatte ich vor den ,Vier Frauen’ nicht wirklich, jetzt aber schon. Im dritten Bezirk ist vor Kurzem ein Überfall passiert. Ich habe sofort angefangen zu recherchieren. Eine Bekannte von mir war dort Kundin. Die habe ich sofort angerufen und nachgefragt: ,Was weißt du? Erzähle mir alles’“, meint die jetzige Soko-Donau-Chefin lachend.

Besonders die schönen Drehorte sind ihr in guter Erinnerung geblieben. „Ich bin an Orte gekommen, die ich als Normalbürger nie gesehen hätte. Da bin ich wirklich zur Patriotin geworden. Da hab ich erst gesehen, wie schön dieses Land ist.“ Auch Schauspiel-Kollegin Adele Neuhauser denkt sehr gerne an die Dreharbeiten zurück.

„Diese Serie hat mein Leben verändert. Ich bin nach vielen Jahren wieder zurück nach Österreich gezogen. Ich habe durch die Dreharbeiten tolle Menschen kennengelernt und eine wunderschöne Region Österreichs. Für die Darstellung der Julie Zirbner wurde ich mehrfach mit der beliebten ROMY ausgezeichnet und die Julie hat mir die Tore zum Tatort geöffnet“, erzählt sie.

„Julie hat mir oft aus schwierigen Situationen geholfen. Ihre Frechheit sowie Ihre unsensible und unglaublich witzige Art hat mich zum Beispiel meine Trauer um den Tod meiner Eltern und meines Bruders (Anmerk.: sie verstarben innerhalb von rund eineinhalb Jahren) leichter ertragen lassen. Diese Serie war schon einzigartig. Und so grandios und liebenswert diese seltsamen Dorf IlmerInnen von allen Kollegen verkörpert wurden, belegt das auch“, so Neuhauser, die sich auch Souvenirs vom Set mitgenommen hat.

Und zwar eine Strickjacke und einen Rock von der Zirbnerin. „Ich hab immer wieder versucht, entweder den Rock oder die Strickjacke anzuziehen, aber sie sind so stark an Julie gekoppelt, dass es für mich dann doch komisch war, sie privat zu tragen.“

Kleiner Tipp eventuell für eine neue Serie – Brigitte Kren verriet nämlich, was sie gerne mal spielen würde. „Nachdem ich ein ziemlicher sozialer Mensch bin, würde ich gerne eine alte Ärztin außer Dienst spielen, die sich für sozial Schwächere starkmacht.

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